Digitaler Marktplatz für Jenas Händler gestartet

Jena.  Mit i-bring ist vieles möglich: Wocheneinkauf zusammenstellen, regionales Mittagessen bestellen und lokale Produkte finden.

Dako-Geschäftsführer und i-bring-Initiator Thomas Becker (links) und Florian Beckert, Gründer von JenMarkt24, stellen das Vorhaben vor. i-bring soll der digitale Marktplatz für Jenas Händler werden.

Dako-Geschäftsführer und i-bring-Initiator Thomas Becker (links) und Florian Beckert, Gründer von JenMarkt24, stellen das Vorhaben vor. i-bring soll der digitale Marktplatz für Jenas Händler werden.

Foto: Dako GmbH

Der digitale Marktplatz für Jena, i-bring, nimmt heute offiziell seinen Betrieb auf. Kunden können dann online Lebensmittel, lokale Spezialitäten und Mittagessen bestellen und sich in einer gesammelten Lieferung bequem nach Hause bringen lassen. Bis Januar fallen dafür keine Lieferkosten an. Bestellungen werden bereits am Folgetag zugestellt. Das Angebot startet zunächst in Jena.

Von Wein und Blumen bis zu Drogerieartikeln und Burger

Mit an Bord sind verschiedene lokale Geschäfte und Restaurants wie die Kaffeerösterei Markt 11, die Fasseria „Vom Fass“ oder das Haus im Sack. Weitere sollen folgen, zum Beispiel auch Dienstleistungen wie ein Wäscheservice, damit die Produktauswahl noch attraktiver wird. Um das Sortiment für den Wocheneinkauf abzudecken, bezieht i-bring weitere Waren von Edeka. Damit lassen sich drei Wege auf einmal online erledigen: den Wocheneinkauf zusammenstellen, gutes regionales Mittagessen bestellen und lokale Produkte finden. Neben der Zeitersparnis und dem Service hebt sich i-bring durch eine weitere Besonderheit vom bisherigen Angebot ab: Kunden können hier von beliebten Jenaer Restaurants bestellen, die in keinem anderen Lieferservice zu finden sind. Die Produktauswahl reicht von Wein und Blumensträußen über Drogerieartikel und Lebensmittel bis hin zu Burgern.

Von Anfang an wollten die Initiatoren das Angebot an den Bedürfnissen der Jenaer Bürger ausrichten. Die Bezahlung läuft dafür sicher über Paypal. Bestellungen, die bis 24 Uhr eingehen, kommen am Folgetag an. Über einen Link lässt sich die Sendung live verfolgen, sodass Kunden genau wissen, wann ihre Bestellung ankommt. Zukünftig sollen auch Wunschzeitfenster möglich sein. „Unser Shop geht jetzt schon mit einem, wie wir finden, guten Angebot für Jena online”, sagt Thomas Becker, Geschäftsführer der Dako und Initiator von i-bring. „Wir entwickeln das Projekt ständig weiter, um noch mehr Komfort zu bieten. Wir hoffen, dass die Jenaer Bürger die Vorteile erkennen und uns unterstützen, auch wenn jetzt zu Beginn noch nicht alles ganz perfekt ist.“

Auch am Arbeitsplatz könnten Kunden profitieren

Für das Projekt hat sich Dako mit Funke Medien Thüringen und JenMarkt24 zusammengetan und die Markenrechte am Magdeburger Lieferservice i-bring GmbH erworben.

Auch am Arbeitsplatz sollen Kunden von i-bring profitieren. Mitarbeiter können sich ihren Einkauf und das Mittagessen direkt an den Unternehmensstandort liefern lassen. Gerade für Mitarbeiter in Unternehmen, die nicht in der Innenstadt liegen, sei dies eine attraktive Option. Händler können sich direkt auf der Webseite informieren und zu den i-bring-Experten Kontakt aufnehmen.

„Wir hoffen, dass wir mit i-bring auch einheimische Geschäfte stärken und dazu beitragen, die Händlervielfalt in Innenstädten zu erhalten“, sagt Becker über eine Geschäftsidee, die sich ausbauen lässt. Zukünftig ist etwa noch denkbar, Dienstleistungen wie einen Wäscheservice, gesammelte Paketzustellung und weitere Angebote aufzunehmen.

Ab jetzt können Jenas Bewohner auf i-bring bestellen. Das Angebot ist zu finden unter www.i-bring.shop

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