Dornburger Kindergarten „Dornröschen“ hat einen neuen Spielplatz

Franz Hempel
| Lesedauer: 2 Minuten
Der Spielplatz des Dornburger Kindergartens „Dornröschen“ wurde neu gestaltet. Leiterin Ines Frießleben freut sich, dass die Wünsche der Kinder berücksichtigt wurden.

Der Spielplatz des Dornburger Kindergartens „Dornröschen“ wurde neu gestaltet. Leiterin Ines Frießleben freut sich, dass die Wünsche der Kinder berücksichtigt wurden.

Foto: Franz Hempel

Dornburg.  Der Außenbereich des Dornburger Kindergartens wurde neu gestaltet. Die Spielgeräte werden von den Kindern bereits fleißig genutzt.

Die Wünsche der Kinder und Eltern wurden bei der Neugestaltung des Außengeländes des Dornburgers Kindergarten „Dornröschen“ berücksichtigt. Leiterin Ines Frießleben erzählt, dass der gewünschte Spiel- und Kletterturm mit Rutsche gebaut wurde. Ausgefallenere Wünsche wie eine Hüpfburg oder ein Raumschiff sind aber auch weiterhin nicht auf dem Spielplatz des Kindergartens zu sehen.

Dass die Spielgeräte für die Kleinkinder bis drei Jahre räumlich vom restlichen Gelände mit einer Hecke getrennt sind, war Leiterin Ines Frießleben ein besonderes Anliegen gewesen: „Jetzt kommen sich die Kinder mit ihren verschiedenen altersbedingten Bedürfnissen nicht mehr in die Quere.“

Die Sanierung des Spielplatzes sei notwendig geworden, da die Geräte morsch waren und sich auf dem Rasen nach Regenfällen langanhaltende Pfützen bildeten. Der Boden des Geländes habe ausgetauscht und eine Drainage zum Wasserabtransport angelegt werden müssen. Mit den Abrissarbeiten hatten die Dornburger Gemeindearbeiter und hilfsbereite Eltern im November des vergangenen Jahres begonnen. Dann habe die Apoldaer Gartenbaufirma Panknin die Generalunternehmerschaft übernommen und den runderneuerten Spielplatz Mitte Juli freigegeben.

Finanziert durch Landesförderung

Neben den Spielgeräten wurde auch eine Holzüberdachung aufgestellt, damit die Kinder bei Regenwetter draußen spielen können. Und auch gegen Sonne sind die Kinder nun geschützt durch die Sonnensegel über den beiden Sandspielbereichen.

Die Baukosten beliefen sich auf ungefähr 206.000 Euro, sagt Ortsteilbürgermeister Klaus Sammer. Davon würden 173.000 Euro aus einem Landesförderprogramm für Kinderspielplätze stammen. Die Stadt Dornburg-Camburg habe sich auf die Ausschreibung der Landesgelder beworben und den Zuschlag bekommen. „Die Differenz haben wir aus der Gemeindekasse bezahlt“, sagt Sammer.

Viel Platz hätten die Kinder drinnen und draußen, weil der Kindergarten mit 42 Kindern nur halb belegt ist. „Durch die geburtenschwächeren Jahrgänge haben wir aktuell noch viele freie Plätze zu vergeben“, sagt Ines Frießleben. Als sie im April 2018 die Kindergartenleitung übernahm, wurden dort 78 Kinder betreut.