Drei Millionen Euro: Professuren an Ernst-Abbe-Hochschule Jena sollen attraktiver werden

Ein Gebäude der Ernst-Abbe-Hochschule Jena spiegelt sich im Wegweiser zum Haupteingang.

Ein Gebäude der Ernst-Abbe-Hochschule Jena spiegelt sich im Wegweiser zum Haupteingang.

Foto: Tino Zippel

Jena.  Die Ernst-Abbe-Hochschule ist Teil eines Förderprogramms und erhält drei Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm "Karriereweg Professur". Wie die Hochschule mitteilt, wurde sie als eine von 64 deutschen Hochschulen ausgewählt.

Die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) in Jena gehört zu den Hochschulen für angewandte Wissenschaften, die im Bund-Länder-Programm „FH-Personal“ zur Gewinnung und Entwicklung von Professorinnen und Professoren gefördert werden. Die EAH wurde in der ersten Bewilligungsrunde als eine von 64 deutschen Hochschulen ausgewählt, heißt es in einer Mitteilung.

Mit einem Volumen von über drei Millionen Euro könne in den nächsten Jahren das Vorhaben „Karriereweg Professur an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena“ („KaP@EAH“) umgesetzt werden.

Einstiegshürden werden reduziert

„Wir freuen uns sehr, dass unser Konzept erfolgreich war“, so die Vizepräsidentin für Forschung und Entwicklung der EAH Jena, Kristin Mitte. „Die Ernst-Abbe-Hochschule verwirklicht mit KaP@EAH zeitgemäße Wege in eine Professur. Das Projekt ermöglicht es uns, typische Einstiegshürden zu reduzieren und damit die Attraktivität der zu besetzenden Professuren an der EAH Jena zu steigern. Wir werden außerdem ein Programm starten, um speziell Personen mit Berufserfahrung den Weg zurück in die Wissenschaft zu ermöglichen und zu einem späteren Zeitpunkt im Leben zu promovieren“, so Mitte.

Weitere Infos zum Vorhaben, das im April beginnt, finden sich auf den Webseiten der Hochschule. Die EAH Jena wurde 1991 als Fachhochschule Jena und eine der ersten FHs in den neuen Ländern gegründet. Sie ist Thüringens größte und forschungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften.