Endlich ein Erfolg ohne Zittern für Science City Jena

Kirchheim  Science City Jena gewinnt auch das vierte Spiel der Basketball-Saison mit 98:87 beim Tabellenletzten in Kirchheim

Jenas Kapitän Dennis Nawrocki (rechts im Spiel gegen Ehingen) war mit 19 Punkten bester Werfer.

Jenas Kapitän Dennis Nawrocki (rechts im Spiel gegen Ehingen) war mit 19 Punkten bester Werfer.

Foto: Christoph Worsch

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Und weiter geht die Siegesserie der Jenaer Basketballer. Science City gewann am Samstag auch das vierte Saisonspiel der 2. Liga. Beim Tabellenletzten Kirchheim Knights gelang ein am Ende doch recht sicherer 98:87 (22:25, 47:40, 74:63)-Erfolg. Damit waren die Männer von Trainer Frank Menz für eine Nacht sogar Tabellenführer der ProA. Überragender Korbwerfer war der Science-City-Kapitän Dennis Nawrocki, der früher auch für Kirchheim spielte, mit 19 Punkten. Die 2. Liga wird von Bremerhaven nach dem 77:75 gestern in Heidelberg angeführt.

Jena musste in der Stadthalle Mitte nur beim Stande von 74:70 gut acht Minuten vor Schluss einmal richtig Zittern. Headcoach Menz meinte danach erleichtert: „Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel. Bei den Rebounds haben wir nicht gut ausgesehen. Insofern bin ich sehr zufrieden, dass wir diese schwere Partie heute gewinnen konnten.“

Jena startete wieder flott ins Match und lag dank der Dreier von Wolf und Nawrocki schnell mit 8:4 vorn. Doch wieder zeigte sich, wie eng es in der 2. Liga in dieser Saison zugeht. Auch der Tabellenletzte öffnete nicht die Körbe für die Thüringer Gäste. Beim Stand von 19:25 musste Menz kurz vor Ende des ersten Viertels nach zahlreichen Fehlern sogar die Auszeit nehmen. Ein Zwischenspurt vor der Pause brachte Jena dann aber zur Pause mit 47:40 in Front.

Jenas Trainer Menz erklärte: „Ich bin der Meinung, dass wir ein gutes und offensiv orientiertes Spiel erlebt haben. Beide Teams konnten in der ersten Hälfte mit starken Wurfquoten punkten. Auch wenn wir eine eher defensiv orientiertes Team sind, bislang maximal 74 Punkte hinnehmen mussten, zeigen 87 Punkte der Knights, wie stark sie offensiv gespielt haben. Wir wussten, dass Kirchheim viel Zone und mit wechselnden Verteidigungen spielen wird, hatten uns dementsprechend darauf vorbereitet und bis zur Halbzeit mit einer 50prozentigen Dreierquote die passenden Antworten. Das hat uns mit Sicherheit über ein paar schwierigen Phasen hinweggeholfen.“

Damit meinte Menz die kurze Zittereinlage zu Beginn des letzten Viertels, als Kirchheim mit zwei, drei guten Aktionen plötzlich auf 70:74 herankam. Doch nach der Auszeit ließ Jena trotz einer nun sehr hektischen Atmosphäre nichts anbrennen. Kirchheim leistete sich zu viele Fouls und Jena – ganz kühl – knackte fast noch die 100-Punkte-Marke. Am Ende hieß es 98:87.

Jenas 2,11-Meter-Center Oliver Mackeldanz, der sich mit starken 17 Punkten immer wieder erfolgreich unter dem Korb durchsetzte, sagte: „Das war eine ausgeglichene Teamleistung. Gleich sechs Spieler haben zweistellig gescored. Wir haben unseren Stil durchgezogen und auf Abwehrvarianten der Kirchheimer schnell reagiert. So sind wir schwer aufzuhalten.“

Nun wartet am kommenden Samstag (19 Uhr) das erste Spitzentreffen der Spielzeit für den neu formierten Erstligaabsteiger in der heimischen SparkassenArena. Science City empfängt dann den Fünften aus Heidelberg. „Darauf freuen wir uns natürlich alle schon sehr. Wir steigern uns gerade von Woche zu Woche und haben in Kirchheim wieder einen Schritt nach vorn gemacht“, hofft Kapitän Dennis Nawrocki auf eine volle Halle.

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