Ernst-Abbe-Bücherei im Wandel der Zeit

1896 Eröffnung in den Etagen einer vormaligen Schreinerei am Löbdergraben 15. Nach kaum zwei Jahren platzte die Bücherei fast aus den Fugen; in dieser Startzeit standen bereits 3539 Nutzer zu ...

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1896 Eröffnung in den Etagen einer vormaligen Schreinerei am Löbdergraben 15.

Nach kaum zwei Jahren platzte die Bücherei fast aus den Fugen; in dieser Startzeit standen bereits 3539 Nutzer zu Buche. Zeiss-Chef Ernst Abbe forcierte auch deshalb die Pläne für den Bau des Volkshauses, wo die Bücherei 1902 einzog.

Im ersten Volkshaus-Jahr gab es 6024 Nutzer.

Zuwachs des Bestandes: Zum Beispiel stellte der renommierte Diederichsverlag jedes Jahr einen Satz Bücher seiner Jahresproduktion zur Verfügung.

Bis in die 1920-er Jahre wandelte sich die Theken- in die Freihand-Ausleihe.

Nach der Wende wechselte das Personal von der Carl-Zeiss-Stiftung zur Stadt; die Hälfte der Leute wurde entlassen. Noch ein Aderlass: Das Gros der Kinderbibliothek-Zweigstellen an den Schulen wurde geschlossen. 1994: die Rekonstruktion der Bücherei.

Schritt für Schritt wurde die Digital-Ausleihe ausgebaut. Mit der Technik wurden neue Felder erschlossen: „Schubinet“ und Kooperationsverträge mit Schulen. Um 1990 bot die EAB 100 Veranstaltungen pro Jahr; heute sind es 540.

Derzeit gibt es 18.742 aktive Nutzer. Die Millionengrenze bei der Zahl der Entleihungen pro Jahr wurde mehrfach erreicht. 2018, als das Volkshaus zwei Monate wegen Sanierung geschlossen war, standen 777.293 zu Buche. Zum Bestand gehören 151.000 Medien.

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