Ex-Geschäftsführer lobt neuen Torwart des FC Carl Zeiss Jena

Jena  Flemming Niemann kommt vom FC Augsburg zum FC Carl Zeiss Jena, verpasst aber die ersten Testspiele.

Flemming Niemann Foto: imago sportfotodienst/ Krieger

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Für den FC Carl Zeiss Jena beginnt an diesem Wochenende die Testspielsaison. Die Jenaer treten am Samstag in Triptis und am Sonntag in Rothenstein gegen unterklassige Mannschaften an.

Trainer Lukas Kwasniok nutzt die Partien, um wichtige Elemente zu üben. „Beispielsweise können wir das Pressing trainieren und sparen uns so eine Einheit dazu.“ Er will die Partien auf Video mitschneiden, um seinem Team im Nachgang gelungene und wenigere gelungene Szenen zu präsentieren.

Flemming Niemann wird in keinem der beiden Spiele zum Einsatz kommen. Der 22 Jahre alte Torwart unterschrieb zwar am Freitag einen Zwei-Jahres-Vertrag bei den Jenaern, stößt aber erst am Montag zum Team. Er nimmt den Kaderplatz ein, der nach dem Weggang von Raphael Koczor freigeworden war. Offenes Geheimnis ist, dass Niemann als Nummer zwei nach Jena kommt. Jo Coppens, einer der Garanten für den Klassenerhalt, ist unter Kwasniok als Nummer eins gesetzt. Gemeinsam mit Lukas Sedlak soll Flemming dem Routinier Druck machen.

FC Augsburg wollte seinen Vertrag verlängern

Beim FC Augsburg hätten sie den Torhüter gern in der zweiten Mannschaft behalten. „Wir wollten seinen Vertrag verlängern. Er wollte den nächsten Schritt machen, nur deshalb haben wir ihm kein neues Angebot unterbreitet“, sagt Roy Stapelfeld. Der einstige FCC-Geschäftsführer arbeitet heute als kaufmännischer Leiter des Augsburger Nachwuchsleistungszentrums und lobt die Auftritte des Keepers. „Er war bei uns Leistungsträger, ein wichtiger Stabilisator in der Mannschaft und letztlich ein wichtiger Faktor für den Klassenerhalt unserer zweiten Mannschaft.“

Kwasniok ist diese Rolle nicht verborgen geblieben. „Er hat eine sehr gute Mentalität und verfügt über ein offensives und mutiges Torwartspiel“, sagt der Trainer, der Niemann aus seiner Zeit beim Karlsruher SC kennt. FCC-Geschäftsführer Chris Förster freut sich auf einen guten Teamplayer.

Ein Wunschkandidat bleibt Stürmer Julian Günther-Schmidt

Nun arbeiten die Jenaer noch an mindestens zwei Verpflichtungen in der Offensive. Ein Wunschkandidat bleibt Stürmer Julian Günther-Schmidt, aber bislang hat er seinen Vertrag in Augsburg noch nicht auflösen können. Neben ihm hat der FCC noch andere interessante Kandidaten auf der Liste.

Ein wenig Budget wird frei, weil sich die Jenaer vom 21 Jahre alten Neuseeländer Logan Rogerson getrennt haben. Der Drittligist einigte sich mit dem Offensivspieler auf eine vorzeitige Auflösung des Vertrages. Rogerson war vor einem Jahr von Wellington Phoenix nach Jena gewechselt und hatte einen Vertrag unterschrieben, der bis zum 30. Juni 2020 gelten sollte. Er verpasste aber den Durchbruch in Jena und kam auf lediglich zwei Einsätze in der Drittliga-Saison. Wegen Verletzungen fiel Rogerson mehrfach länger aus.

Neben dem Australier hat auch Außenbahnspieler Fabien Tchenkoua die Freigabe, sich einen anderen Verein zu suchen. Derzeit hält er sich in Frankreich auf und erholt sich von einem kleineren chirurgischen Eingriff.

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