FC Carl Zeiss Jena distanziert sich von Gewalt bei Spielen: Fanbereiche besser kennzeichnen

Jena  Der Drittligist FC Carl Zeiss Jena bekräftigt seine Distanzierung von Gewalt und verweist auf mehrere Vorfälle in den vergangenen Spielen.

Fans beider Mannschaften versuchen beim Spiel Jena gegen Hansa Rostock im Juni 2019 aufeinanderloszugehen, woraufhin das Spiel für einige Minuten unterbrochen werden musste.

Fans beider Mannschaften versuchen beim Spiel Jena gegen Hansa Rostock im Juni 2019 aufeinanderloszugehen, woraufhin das Spiel für einige Minuten unterbrochen werden musste.

Foto: Sascha Fromm

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Der FCC lehnt Gewalt ab und steht für Respekt und Toleranz, heißt es in einer Mitteilung von Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Präsidium. Der Drittligist distanziert sich dabei von den Auseinandersetzungen beim Heimspiel gegen Hansa Rostock, als sich Fans beider Vereine eine Schlägerei lieferten und das Spiel kurzzeitig unterbrochenwerden musste. Außerdem nennt der Verein die tätlichen Angriffe auf Gästefans auf der Haupttribüne im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen II, als Jenaer Fans von rund einem Dutzend Bremen-Fans die Fanartikel stahlensowie den Angriff auf die Schiedsrichter beim Heimspiel gegen die Würzburger Kickers.

Um künftig solche Vorfälle zu verhindern sollen unter anderem die Zuschauer- und Fanbereiche beim Ticketverkauf klarer gekennzeichnet werden.

Der Verein geht aber auch auf die Fans zu und fordert sie auf, kritisch, leidenschaftlich und kreativ zu bleiben und verweist darauf, dass auch „Fußballfans Ungerechtigkeiten erfahren“. Als Ansprechpartner nennt er in solchen Fällen das Jenaer Fanprojekt oder den FCC-Fanbeauftragten.

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