FC Carl Zeiss Jena: Gesperrter Skenderovic weckt Interesse

Jena.  Der junge Stürmer Meris Skenderovic, ausgeliehen von der TSG Hoffenheim, muss in der dritten Liga aussetzen und verlässt Jena möglicherweise schneller als gedacht.

Meris Skenderovic (rechts) entschuldigt sich bei Jan Löhmannsröben (Münster).

Meris Skenderovic (rechts) entschuldigt sich bei Jan Löhmannsröben (Münster).

Foto: Tino Zippel

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Nach der Roten Karte gegen Meris Skenderovic hat sich inzwischen der Deutsche Fußball-Bund gemeldet. Für drei Spiele muss der Spieler des FC Carl Zeiss Jena in der dritten Liga aussetzen. Ob er die Strafe wirklich in Jena absitzt, ist offen. Unterdessen ist ein anderer Wechsel geplatzt.

Der Drittligist und der 21-Jährige, der von der TSG Hoffenheim ausgeliehen ist, akzeptierten die Strafe. Er hatte im Spiel gegen Preußen Münster mit hohem Bein versucht, einen Ball zu erobern. Dabei traf er Verteidiger Jan Löhmannsröben an der Schläfe, so dass jener eine blutende Wunde davontrug. Das Urteil gegen den Jenaer Spieler lautet auf „Rohes Spiel“. Der Strafrahmen für ein solches Delikt beträgt zwischen zwei Wochen und sechs Monaten Sperre.

Skenderovic kam bislang in 15 Drittligaspielen für den FC Carl Zeiss zum Einsatz und blieb in diesen ohne Treffer. Trainer Rico Schmitt lobte ihn aber für gute Fortschritte in der Wintervorbereitung. Unterdessen hat nach Informationen unserer Zeitung auch ein anderer Verein Interesse an dem jungen Spieler signalisiert. Ein Regionalligist aus der Weststaffel erwägt, Skenderovic noch in der Winterpause zu verpflichten.

Weitere Transfers haben sich beim FC Carl Zeiss bislang nicht ergeben. Die Jenaer waren dem Vernehmen nach an Marcel Hilßner interessiert. Doch ein anderer Drittligist hat das Rennen gemacht. Der Hallesche FC leiht den 24-Jährigen für ein halbes Jahr vom SC Paderborn aus – die Aufstiegshoffnung lockt halt mehr als der fast aussichtslose Abstiegskampf. Das ist auch der Grund, warum andere Optionen bislang nicht gezogen haben. Wechsel sind in der Winterpause noch bis zum Freitag möglich.

Die Ostthüringer hatten bislang in dieser Transferperiode erst einen Spieler verpflichtet. Sie nahmen den vereinslosen Daniel Stanese für ein halbes Jahr unter Vertrag. Gekoppelt war der Wille, neue Spieler zu verpflichten, an die Maßgabe, andere Akteure aus dem Kader abzugeben. Doch weder für Marian Sarr noch für Fabien Tchenkoua gingen bislang Angebote ein.

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