FC Carl Zeiss kassiert verdiente Niederlage gegen Uerdingen

Düsseldorf  Beim 0:2 im Düsseldorfer Rheinstadion ist der FC Carl Zeiss Jena chancenlos. Das Spiel im Schnellcheck:

Jenas Mittelfeldspieler Ole Kaeuper im Zweikampf mit Uerdingens Mittelfeldspieler Manuel Konrad

Jenas Mittelfeldspieler Ole Kaeuper im Zweikampf mit Uerdingens Mittelfeldspieler Manuel Konrad

Foto: Thomas Corbus

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Kurzfazit: Der FC Carl Zeiss Jena hat das Duell gegen den KFC Uerdingen 05 am Samstagnachmittag verdient mit 0:2 verloren. Gegen die Krefelder konnten die Saalestädter nicht an die kämpferische Leistung vom 1:1 vor einer Woche gegen Würzburg anknüpfen.

Die erste Halbzeit gehörte im Düsseldorfer Rheinstadion klar den Hausherren. Sie hatten vor allem Jenas Offensive absolut im Griff. Hier zeigte sich die Erfahrung der ehemaligen Bundesliga-Spieler Assani Lukymia und Jan Kirchhoff, die beim KFC die Innenverteidigung bilden. Ein Schuss von Anton Donkor, der klar übers Tor ging, war die einzige nennenswerte Offensivaktion der Gäste (40. Minute) in den ersten 45 Minuten. Ansonsten waren die Thüringer in ihren Aktionen oft zu überhastet. Auf der Gegenseite ließen sie zwar auch nicht gerade viel zu, sahen beim 1:0 durch Tom Boere (21.) aber sehr schlecht aus. Vorbereiter Franck Evina düpierte gleich mehrere Jenaer.

In der zweiten Halbzeit musste eine klare Leistungssteigerung her, um im dritten Pflichtspiel die erste Niederlage von Trainer Rico Schmitt noch zu verhindern. Das gelang nicht. Mit dem 2:0 für Uerdingen durch Kirchhoff, der nach einem Freistoß von Araya Rodriguez per Kopf ins Jenaer Tor traf, war die Begegnung früh entschieden (50.). Jena versuchte zwar, gegen nun nachlassende Krefelder den Anschlusstreffer zu erzielen, blieb vor dem Tor aber oft zu harmlos. Und hatte Glück, dass der KFC die eine oder andere Großchance noch liegen ließ.

Tore: 1:0 Boere (21.); 2:0 Kirchhoff (50.).

Aufstellung: Trainer Rico Schmitt brachte drei neue Spieler gegenüber dem 1:1 gegen Würzburg. Kilian Pagliuca, Torschütze des Ausgleichs, musste ebenso auf der Bank Platz nehmen wie Außenverteidiger Patrick Schorr und Mittelfeldspieler Justin Schau. Für die drei rückten Anton Donkor, Raphael Obermair und René Eckardt in die Startelf.

Jena: Coppens – Bock (65. Skenderovic), Volkmer, Maranda, Hammann – Rohr (57. Schorr) – Obermair, Eckardt, Käuper, Donkor (57. Pagliuca) – Gabriele.

KFC Uerdingen: Königshofer – Bittroff, Lukymia, Kirchhoff, Dorda (67. Guenoche/72. Barry) – Matuschyk, Konrad – Konsombi, Evina (79. Pflücke), Rodriguez – Boere.

Bester Spieler: Uerdingen-Kapitän Jan Kirchhoff – hinten hielt er mit dem Ex-Jenaer Assani Lukymia die Abwehr zusammen, vorne traf er zum 2:0.

Szene des Spiels: 50. Minute: Freistoß Araya Rodriguez, Kopfball Jan Kirchhoff – Tor. Wer den Gegner so leicht zum Erfolg kommen lässt wie Jena, der muss sich nicht wundern, wenn er verliert.

Am Rande: Geschätzt 700 Fans sind in Erinnerung an das Europapokal-Finale 1981 gegen Tbillissi (1:2) zum Düsseldorfer Stadion gelaufen. In dessen Vorgänger-Bau fand das Endspiel statt. Knapp 1000 Jenaer Fans verloren sich dann in der über 50.000 Zuschauer fassenden Arena vor insgesamt zirka 4000 Zuschauern.

Tabelle:Jena bleibt abgeschlagenes Schlusslicht.

Nächste Partie: Am kommenden Sonntag steigt im Ernst-Abbe-Sportfeld das Ost-Derby gegen Hansa Rostock. Anstoß ist 14 Uhr.

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