FC Carl Zeiss verpasst Sieg in der Nachspielzeit

Durch den späten Ausgleich kommen die Thüringer zu einem 1:1 beim SV Waldhof Mannheim. Das Spiel im Schnellcheck:

 SV Waldhof Mannheim vs. FC Carl Zeiss Jena , re. Maximilian Rohr (Jena), li. Mounir Bouziane (Mannheim),

SV Waldhof Mannheim vs. FC Carl Zeiss Jena , re. Maximilian Rohr (Jena), li. Mounir Bouziane (Mannheim),

Foto: Frank Steinhorst

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Kurzfazit: Die Bilanz von Interimstrainer René Klingbeil beim FC Carl Zeiss Jena ist weiter positiv. Nach dem 2:1-Erfolg gegen Zwickau folgte am Sonntag ein 1:1 bei Waldhof Mannheim.

Zu Beginn der ersten Halbzeit merkten die 9821 Zuschauer, warum der Aufsteiger aus Mannheim zu Recht um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mitspielt. Immer wieder zog der SV Waldhof sein gefälliges Kombinationsspiel auf. Aber die Jenaer Defensive hielt stand, auch weil Jo Coppens im Tor der Gäste einmal in höchster Not gegen Mounir Bouziane rettete (12. Minute). Ein Freistoß stellte in der 23. Minute den Spielverlauf dann auf den Kopf. Jenas Anton Donkor wurde gefoult, Nico Hammann schoss aus 25 Metern Richtung Mauer. Von dort wurde das Spielgerät abgefälscht und Timo Königsmann, der schon in die andere Ecke unterwegs war, hatte das Nachsehen. 1:0 für den FC Carl Zeiss.

Eine Führung, die mit zunehmender Spieldauer immer verdienter wurde. Denn Ole Käuper hätte mit seinem Chancen-Doppelpack (30.; 31.) fast noch erhöht. Beide Male war Königsmann mit tollen Paraden der Spielverderber. Erst gegen Ende der ersten 45 Minuten hatten sich die Baden-Württemberger vom Gegentor-Schock erholt.

Nach der Pause bliesen sie dann endgültig zum Gegenangriff, während sich die Thüringer in der eigenen Hälfte einigelten und auf Konter lauerten. Eine gefährliche Taktik, die die Zeiss-Defensive gehörig ins Wanken brachte, als es kaum noch Entlastung in Form eigener Angriffe gab. Irgendwann ebbte die Sturm- und Drangphase des Aufsteigers aber merklich ab und ein Jenaer Erfolg rückte immer mehr in den Bereich des Möglichen.

Die Gäste kämpften um jeden Zentimeter Rasen und hätten den Platz am Ende fast als glücklicher Sieger verlassen. Doch erst traf Michael Schultz den Pfosten, dann gelang dem eingewechselten Raffael Korte doch noch der Ausgleich in der Nachspielzeit.

Tore: 0:1 Hammann (23.), 1:1 R. Korte (90. + 3).

Aufstellung: Interimstrainer René Klingbeil setzte gegen die offensiv-starken Mannheimer auf eine defensivere Aufstellung als beim 2:1-Erfolg am Montag gegen den FSV Zwickau. Nico Hammann, Ole Käuper und Anton Donkor rückten für den gesperrten Pierre Fassnacht, Jannis Kübler und Dominik Bock in die Startformation der Jenaer, die diesmal mit einer Viererkette spielten.

Jena: Coppens – Hammann (80. Mickels), Volkmer, Sulu, Grösch – Rohr (47. Kübler), Käuper – Obermair, Gabriele, Donkor (56. Bock) – Günther-Schmidt.

Mannheim: Königsmann – Marx, Schultz, Conrad, M. Seegert (73. Hofrath)– Christiansen, Schuster – Sulejmani, Gouaida (62. R. Korte), G. Korte – Bouziane (62. Ferati).

Bester Spieler: Die Jenaer holten dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung einen Punkt. Aytac Sulu war einmal mehr ein überragender Organisator der Defensive.Szene des Spiels: Das Glück beim FC Carl Zeiss ist zurück, wie der abgefälschte Freistoß von Hammann in der 23. Minute beweist. Das lässt vielleicht doch noch hoffen.

Tabelle: Mit einem Sieg hätte der FC Carl Zeiss erstmals seit dem 3. Spieltag die Rote Laterne abgegeben. Durch den späten Ausgleich liegen die Thüringer aber immer noch einen Punkt hinter Großaspach. Der Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt weiter elf Punkte.

Nächste Partie: Am kommenden Sonnabend empfangen die Thüringer den SV Meppen im Ernst-Abbe-Sportfeld. Anstoß ist 14 Uhr. Das Hinspiel bei den Norddeutschen verlor der FCC mit 0:3.

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