Finger in die Wunde: Schüler ringen um Rainbow-Projekt Dorndorf

Dornburg-Camburg  Nach dem Auftritt von Schülern im Stadtrat von Dornburg-Camburg ist wieder Bewegung in das Regenbogen-Projekt gekommen

Auf der Brache, die von der Gemeinde Dorndorf als Bauhof-Lagerplatz genutzt wird, soll der geplante Generationen-Treffpunkt entstehen. Doch das Projekt Rainbow, in das junge Leute viel Zeit und Elan gesteckt haben, war ins Stocken geraten. 

Auf der Brache, die von der Gemeinde Dorndorf als Bauhof-Lagerplatz genutzt wird, soll der geplante Generationen-Treffpunkt entstehen. Doch das Projekt Rainbow, in das junge Leute viel Zeit und Elan gesteckt haben, war ins Stocken geraten. 

Foto: Jens Henning

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Der kurze Auftritt der Schülerin Victoria Rüttger in der Bürgerfragestunde zur ersten Sitzung des neu gewählten Stadtrats im Rathaus in Camburg hat seine Wirkung nicht verfehlt. Die Jugendliche hatte auf die Probleme bei der Umsetzung des Rainbow-Projektes aufmerksam gemacht. Mittlerweile wurden die Vertreter des Projektes, die die Brachfläche zwischen der Regelschule und dem Friedhof in Dorndorf-Steudnitz zu einem Generationen-Treffpunkt umgestalten wollen, zu einer Sitzung einer Stadtrats-Fraktion eingeladen.

„Jetzt zählen wir auch auf den neugewählten Ortsteilrat in Dorndorf-Steudnitz. Es herrscht auf jeden Fall wieder Bewegung nach Victorias Auftritt. Das ist wichtig vor allem für unsere jungen Leute“, sagte Ivonn Rost, Vorsitzende des Fördervereins „Alte Schule“ in Dorndorf-Steudnitz. Unter dem Dach dieses Vereins läuft das Rainbow-Projekt.

Nach der Sommerpause hofft Rost auf konkrete Aussagen, wie es weitergehen soll. Einen „Plan B“ gibt es für sie nicht. „Wir haben jetzt schon so viel Zeit, Geld und Engagement in diese Fläche gesteckt.“ Zuletzt hatte ein Gutachten für Aufregung gesorgt, das die Notwendigkeit von großflächigem Bodenaustausch begründet hatte. Eine zweite Prüfung hatte keine gefährlichen Schadstoff-Werte attestiert.

Die Zahl der Jugendlichen aus Dorndorf-Steudnitz und Umgebung ist in den vergangenen drei Jahren, seitdem zum ersten Mal über das Projekt gesprochen wurde, nicht größer geworden, im Gegenteil. „Es gibt einen harten Kern. Ich denke, wenn die anderen Schüler sehen, dass sich endlich was tut, ist auch die Bereitschaft wieder da“, sagte Rost.

Sie selbst hätte sich die Umsetzung des Projektes auch einfacher vorgestellt. „Wir wollten vieles Schritt für Schritt machen. Jetzt hat sich aber heraus gestellt, dass sich diese Vorgehensweise doch sehr hinzieht. Vielleicht hätten wir von Anfang an ein großes Projekt planen sollen, dass man in einem Ruck umsetzt“, sagte Rost.

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