Gerd Busch bleibt mit Lobedas Freizeitsport weiter verbunden

Jena.  Gerd Busch, Chef der Wohnsportgemeinschaft Lobeda, wird 75. Zurzeit organisiert er den Lobdeburglauf 2020 und möchte seinen Verein verjüngen.

Gerd Busch gab auch dieses Jahr den Startschuss zum Lobdeburglauf auf dem Sportplatz in der Alfred-Diener-Straße.

Gerd Busch gab auch dieses Jahr den Startschuss zum Lobdeburglauf auf dem Sportplatz in der Alfred-Diener-Straße.

Foto: Jürgen Scheere

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Seinem Baby ist er seit 1977 treu geblieben: Bei der von Gerd Busch damals gegründeten Wohnsportgemeinschaft (WSG) Lobeda ist er noch heute Vorsitzender. Ein Freizeitsportverein, der derzeit 700 Mitglieder besitzt und Sportarten vereint wie Fußball, Tischtennis, Gymnastik, Volleyball, Wandern, Basketball, Schwimmen und das gerade bei Russland-Deutschen beliebte Gorodki.

Der leidenschaftliche Sportler, Fuß- und Volleyballer sowie Übungsleiter und langjährige Geschäftsführer der Firma Dr. Busch & Partner Soft- und Hardware GmbH feiert am Sonntag seinen 75. Geburtstag. Und weil er stets reiselustig ist, begeht er dieses Jubiläum natürlich auf Reisen, wo ihn unsere Glückwünsche erreichen mögen. Er hat auch schon vor seinem Ehrentag klar gemacht, dass er seinem Verein treu bleiben will, bis ein Nachfolger eingearbeitet werden kann. Denn die Zukunft seines Babys ist ihm enorm wichtig. Deshalb möchte er die WSG Lobeda auch verjüngen. „Wir sind für alle Sportarten offen“, sagt Busch, aber auch für neue Mitglieder. Das können auch bereits Schüler sein oder auch Studenten. Man sei an einer guten Altersdurchmischung interessiert.

Aber der 1944 in Eilenburg geborene Gerd Busch, der 1982 an der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR promovierte, schaut auch über den Tellerrand seines Vereins hinaus. So setzte er sich mit weiteren Verbündeten einer Bürgerinitiative vehement für den Neubau einer Schwimmhalle in Jena ein. Ein Vorhaben, das tatsächlich nun ab nächstem Jahr auch umgesetzt wird. Stolz ist der Vater der WSG Lobeda zudem auf die 30-jährige Partnerschaft mit den Freizeitsportlern in der Partnerstadt Erlangen, mit denen sich eine Delegation der WSG erst im Oktober wieder zum sportlichen Vergleich und geselligen Beisammensein traf.

Gerd Busch, der erst in diesem Jahr mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) geehrt wurde, bleibt also am Ball, organisiert unter anderem gerade wieder den traditionsreichen Lobdeburglauf im Frühjahr. Wünschen wir ihm bei alldem weitere Erfolge.

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