Jagdschloss Hummelshain: Weg in den „Salon Vogel“ ist wieder frei

Marcus Voigt
| Lesedauer: 2 Minuten
Der Flur zum „Salon Vogel“ im Neuen Jagdschloss Hummelshain erstrahlt in neuem Glanz.

Der Flur zum „Salon Vogel“ im Neuen Jagdschloss Hummelshain erstrahlt in neuem Glanz.

Foto: Rainer Hohberg / Förderverein Schloss Hummelshain

Hummelshain.  Die Sanierungsarbeiten vor dem „Salon Vogel“ im Neuen Jagdschloss Hummelshain sind abgeschlossen. Für ein anderes Projekt werden noch Spender gesucht.

Der Zugang zum „Salon Vogel“ im Neuen Jagdschloss Hummelshain ist wieder frei. Insbesondere die Decken des Wegs zum Salon im ersten Obergeschoss des Schlosses waren durch jahrelang eindringende Niederschläge erheblich beschädigt worden, wie Rainer Hohberg vom Förderverein Schloss Hummelshain berichtet. „Der Putz knallte schon runter und man musste Angst haben, etwas auf den Kopf zu bekommen“, sagt Hohberg.

In den vergangenen Wochen ist der Zugang zum „Salon Vogel“ nun von der Eisenberger Firma „Gold’n Art“ restauriert worden. „Da wurde nicht nur der Pinsel geschwungen, sondern es war eine richtige Grundsanierung mit Putz- und Maurerarbeiten“ so Hohberg. Den Fachleuten von „Gold’n Art“ bescheinigt er „sehr gute Arbeit.“ Insgesamt hat die Restaurierung laut Hohberg 8000 Euro gekostet. Diese habe der Förderverein durch eine „großzügige Privatspende“ und einen Zuschuss des Saale-Holzland-Kreises decken können.

Fotografen wollen sich einquartieren

Bevor der Förderverein wieder im „Salon Vogel“, den er als Multifunktionsraum nutzt, tätig werden kann, stehe noch eine große Saubermach-Aktion an. Wie genau der „Salon Vogel“ künftig langfristig belebt wird, ist dabei noch unklar, wie Hohberg sagt. Neben Sitzungen des Fördervereins gebe es aber bereits zwei konkrete Nutzungsanlässe. Sowohl ein Hochzeitfotograf aus Rudolstadt als auch der ukrainische Fotograf Dan Hecho würden das Neue Jagdschloss Hummelshain demnächst als Location nutzen wollen. „Insbesondere für die Models von Dan Hecho soll der ‘Salon Vogel’ als Aufenthalts- und Wärmestube dienen“, sagt Hohberg.

Er selbst wollte am Dienstag noch ein Banner am Schloss anbringen, das die Erneuerung des Sonnenuhrenturms ankündigt. Das bislang an der Südseite des Schlosses stehende Gerüst soll am Mittwoch abgebaut und dort erst im Sommer wieder aufgebaut werden.

Sonnenuhrturm entsteht neu

Für die Sanierung der Sonnenuhr selbst werden noch Spenderinnen und Spender gesucht. Den Sonnenuhrenturm wird die Kunstschmiede Gerhardt aus Knau in den kommenden Monaten nach historischem Vorbild neu entstehen lassen. Mit der Kunstschmiede hat der Förderverein bereits mehrfach zusammengearbeitet. Erst vor knapp zwei Wochen waren die von der Kunstschmiede neu angefertigten Zierspitzen auf dem Süddach angebracht worden.

Finanziert wird das Sonnenuhrenturm-Projekt aus Fördergeldern der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und Eigenmitteln von Schlossbesitzer Lutz Rothe.

Zierspitzen auf Hummelshainer Jagdschloss angebracht