Jena-Burgau: Bügeleisen-Schau und Führung durch die Burghöhle

Jena  Der Tag der offenen Höfe wird in Burgau für den 8. September vorbereitet.

Eine Reise durch die Geschichte des Bügeleisens gestaltet Ingrid Brauns zum Tag der offenen Höfe am 8. September in ihrem Gehöft in der Brunnengasse. Dazu kann sie ein paar schöne alte Modelle zeigen.

Eine Reise durch die Geschichte des Bügeleisens gestaltet Ingrid Brauns zum Tag der offenen Höfe am 8. September in ihrem Gehöft in der Brunnengasse. Dazu kann sie ein paar schöne alte Modelle zeigen.

Foto: Michael Groß

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Schon im alten China vor über 2000 Jahren sollen seidene Gewänder mit so genannten Pfanneneisen geglättet worden sein. Dazu seien glühende Kohlen mit Sand vermischt und in eine Metallpfanne gefüllt worden. Sozusagen ein Vorläufer des heutigen Bügeleisens, das nicht mehr wegzudenken ist aus unseren Haushalten. Unser modernes Werkzeug zum Plätten ist wohl aber eher ein Nachfolger des im 17. Jahrhundert erstmals erwähnten Bügeleisens.

Eine wahrhaft illustre Geschichte des heißen Haushaltshelfers, die ein wenig beleuchtet werden soll in einer kleinen Ausstellung, die zum Tag der offenen Höfe in Burgau zu sehen sein wird. Ingrid und Herbert Brauns haben dafür einige uralte Bügeleisen, aber auch moderne Geräte zusammengetragen und zeigen sie auf ihrem Hof in der Brunnengasse 6.

Diese Ausstellung gehört zu den Angeboten, die der Tag der offenen Höfe am 8. September von 13 bis 17 Uhr in Jena-Burgau bereithält. Der Verein „Die Burgauer“ hat dafür schon vieles vorbereitet. So wird der Tag der offenen Höfe an 15 Stellen im Ort Geschichtliches, Kulturelles und Kulinarisches präsentieren.

Zum Beispiel gibt es auf dem Kirchgelände frisches Brot aus dem Steinofen, auf dem Spielplatz in Ortsmitte warten Geschicklichkeitsspiele für Kinder und Lamas zum Anfassen.

Herbert Brauns, der Vorsitzende des Vereins „Die Burgauer“, hofft auf viele Besucher. Er rechnet mit wenigstens acht Höfen, die sich am 8. September den Besuchern öffnen werden. So wird die Malerin Grit Leinen in ihrem Hof eine Ausstellung zeigen, das Tanzstudio Formel I gibt Kostproben seines Könnens, und in einem weiteren Hof malt der aus unserer Zeitung bekannte Karikaturist Christian Habicht. Auf der Binderburg soll es ein Konzert geben mit Andreas Max Martin sowie Führungen durch die Burghöhle. In einem weiteren Hof wird Interessantes rund ums Thema Jagd auf die Besucher warten. Außerdem werden ein Drehorgelspieler und mobile Musikanten für Atmosphäre sorgen.

Die bisherigen Tage der offnen Höfe waren in Burgau stets Anziehungspunkt für Besucher. Auch dieses Mal hofft der Verein auf guten Zuspruch. Zumal er ein neues Buch über Burgau aufgelegt hat, das die jüngsten Veränderungen im Stadtteil in reizvollen Fotografien zeigt. Ebenso wird die jüngste Ausgabe des Burgauer Almanachs zu haben sein.

Der Tag der offenen Höfe findet übrigens wie auch in den vergangenen Jahren am Tag des offenen Denkmals statt.

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