Jenaer Konferenz fragt nach der Zukunft der modernen Gesellschaft

Jena  Wissenschaftler aus aller Welt diskutieren aktuell in Jena Demokratie, Migration und Nachhaltigkeit.

Klaus Dörre, Arbeits-, Wirtschafts- und Industriesoziologe an der Schiller-Uni.

Klaus Dörre, Arbeits-, Wirtschafts- und Industriesoziologe an der Schiller-Uni.

Foto: Jördis Bachmann

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Der Frage nach der Zukunft moderner Gesellschaften geht eine Konferenz mit dem Titel „Great Transformation – Große Wandlung – an der Schiller-Uni Jena nach.

1300 Sozialwissenschaftler, Ökonomen, Philosophen, Historiker, Gewerkschaftler und Aktivisten diskutieren noch bis zum 27. September die drängenden Themen der Gegenwart, wie Nachhaltigkeit, Ernährung, globale Märkte, Klimaschutz, Migration oder Mobilität.

„Die Frage ist, welche Art von Gesellschaft in der Lage ist, sich den mit diesen Themen verbundenen Herausforderungen zu stellen und Probleme nicht nur anzugehen, sondern auch zu lösen“, sagt der Soziologieprofessor Klaus Dörre.

Gemeinsam mit dem Soziologen Hartmut Rosa leitet er das Jenaer Forscherkolleg „Postwachstumsgesellschaften“, das zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Soziologie die Tagung organisiert hat, in deren Rahmen Visionen für die Zukunft moderner Gesellschaften erarbeitet werden sollen.

Dörre warnt eindringlich davor, den derzeitigen gesellschaftlichen Wandel zu unterschätzen: „Es gehen dramatische Veränderungen vonstatten und wir haben nur wenig Zeit, die damit verbundenen Probleme einigermaßen in den Griff zu kriegen.“

Weitere Informationen unter www.kolleg-postwachstum.de

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