Jenarbeit zieht ins Haus der Arbeitsagentur

Jena.  So solle die Zusammenarbeit der beiden Einrichtungen verbessert werden.

Blick auf das Gebäude der Agentur für Arbeit in Jena.

Blick auf das Gebäude der Agentur für Arbeit in Jena.

Foto: Peter Michaelis/Archiv

Der städtische Eigenbetrieb Jenarbeit zieht um. Voraussichtlich ab 15. Dezember befindet sich das Jobcenter der Stadt Jena vollständig in der Stadtrodaer Straße 1 und damit in dem gleichen Haus wie die Agentur für Arbeit. Damit wird räumlich wieder der Zustand hergestellt, der auch vor den so genannten Hartz-Reformen räumlich bestand. Eigenständige Einheiten bleiben aber bestehen, heißt es.

In der Zeit vom 1. bis 15. Dezember ist mit Einschränkungen in der Erreichbarkeit der Mitarbeiter zu rechnen, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. Nach dem Umzug gebe es demnach einige Vorteile. Durch die neue, zentrumsnahe Lage sei Jenarbeit für die Bürgerinnen und Bürger insbesondere mit dem öffentlichen Nahverkehr besser zu erreichen.

Zudem ergeben sich aus dem gemeinsamen Standort mit der Agentur für Arbeit Vorteile bei der Zusammenarbeit – nicht nur in Hinblick auf gemeinsame Projekte, Messen und andere Veranstaltungen. Auch die Abstimmung der beiden Einrichtungen beim Übergang zwischen den Sozialleistungssystemen SGB II und SGB III werde einfacher. Zudem kann die Jugendberufsagentur dann besser mit den Jugendlichen arbeiten, heißt es.

Die E-Mail-Adressen, Telefon- und Faxnummern bleiben bestehen, genauso wie die Postfachadresse.