Kapitän des FC Carl Zeiss Jena hofft auf grünes Licht der Ärzte

Jena  Zeiss-Kapitän Dominic Volkmer absolviert ein Sonderprogramm, um nach seiner Schulterverletzung schnell wieder zu spielen.

Dominic Volkmer beim Spiel gegen den 1. FC Magdeburg.

Dominic Volkmer beim Spiel gegen den 1. FC Magdeburg.

Foto: Tino Zippel/Archiv

Zeiss-Kapitän Dominic Volkmer hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, trotz seiner Schulter­­eckgelenksprengung am Sonnabend beim TSV 1860 München aufzulaufen. „Der Heilungs­verlauf ist gut, ich habe die Zeit gut genutzt“, sagt Volkmer, der früh der Erste und abends der Letzte im Stadion ist, um Kraftübungen zu absolvieren.

Mit dem Fitnesstrainer war er auch schon auf dem Platz. „Fürs Mannschaftstraining mit Zweikämpfen wäre es aber zu früh gewesen“, sagt Volkmer, der heute den Ärzten die Entscheidung überlässt, ob sie ihm die Spielfreigabe erteilen. „Sie werden mich bremsen, wenn ein Einsatz zu früh kommt“, sagt der 23-jährige Abwehrspieler, der vor zwei Wochen vom SSV Jahn Regensburg zum FC Carl Zeiss Jena gewechselt ist. „Für mich war das Jena-Gefühl nie weg. Mir war klar, dass ich hier spielen will, und bin glücklich, dass es geklappt hat.“

Falls die Mediziner gegen ein Spiel votieren, will er trotzdem mit der Mannschaft nach München reisen und das Team moralisch beim schweren Auswärtsspiel unterstützen. „Meine Reha-Übungen kann ich im Fall der Fälle auch dort machen“, sagt der Fußballer, der nicht nur dem Kapitänsteam angehört, sondern auch dem Mannschaftsrat, Das Gremium komplettieren Julian Günther-Schmidt, Jo Coppens, Jannis Kübler und Patrick Schorr. Darauf einigten sich Trainer Lukas Kwasniok und das Team einvernehmlich.

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