Kirche verlangt Personaltausch bei Jenaer Telefonseelsorge

Der Verein Telefonseelsorge Jena muss auf Druck der Evangelischen Kirche seinen neuen Leiter austauschen, weil er konfessionslos ist.

Telefonseelsorge Jena muss sich auf Druck der Evangelischen Kirche von konfessionslosem Leiter trennen. Foto: dapd

Telefonseelsorge Jena muss sich auf Druck der Evangelischen Kirche von konfessionslosem Leiter trennen. Foto: dapd

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Jena. Laut Protokoll der Mitgliederversammlung, das OTZ vorliegt, hatte der Leiter der Telefonseelsorge Dessau an den Bewerbungsgesprächen teilgenommen und sich für den Kandidaten ausgesprochen, der ausdrücklich betont haben will, konfessionslos zu sein. Der Dessauer zählte nach dessen Einstellung zu jenen Kirchenvertretern, die Beschwerde einreichten. "Die Mitglieder des Vereins sind sich einig, dass sie eine konfessionelle Bindung des Stellenleiters nicht für nötig erachten, der Verein aber auf die finanzielle Förderung durch die Evangelische Kirche angewiesen ist", heißt es im Protokoll. Diesem Druck beugte sich der Verein, der sich im Einvernehmen vom neuen Leiter trennte. Weil der sich durch den Vorgang "einer Diskriminierung ausgesetzt fühlte, die seine Menschenwürde verletzt", willigte er ein.

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