Pilates für Eltern krebskranker Kinder in Jena

Jena.  Elterninitiative für krebskranke Kinder erhält Spende vom Team der Deutschen Bank in Jena

Eine Spende von der Deutschen Bank-Filiale in Jena übergabe Grit Brendel, Kai Porstmann, und Grit Stahn von der Deutschen Bank an Katrin Mohrholz vom Lobedaer Haus Ekkstein.

Eine Spende von der Deutschen Bank-Filiale in Jena übergabe Grit Brendel, Kai Porstmann, und Grit Stahn von der Deutschen Bank an Katrin Mohrholz vom Lobedaer Haus Ekkstein.

Foto: Michael Groß

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So langsam kommt wieder Leben ins Haus Ekkstein. Die bewährten und durch die Corona-Krise jäh abgebrochenen Angebote, aber auch neue Offerten der Elterninitiative für krebskranke Kinder holen die Eltern und ihre Kinder zurück. Sie nutzen die Chance, hier in wohnlicher Umgebung etwas vom klinischen Alltag auf der Krebsstation zu entspannen. Natürlich alles unter Einhaltung der Hygiene-Regeln, wie Katrin Mohrholz, Geschäftsführerin des durch Corona arg gebeutelten Vereins, sagt.

„Für unser Team wurde es sehr schwierig. Wir durften zunächst nicht mehr auf die Krebsstation zu den Kindern und mussten alle unsere Veranstaltungen absagen. Es kamen auch kaum noch Spenden." Staatliche Zuschüsse konnte man auch keine beantragen, weil der Verein das geforderte Profil nicht erfüllte. Aber nun ist Neuanfang angesagt. Heute zum Beispiel findet erstmals wieder ein Treffen für Geschwister krebskranker Kindern statt. Auch sie sollen einmal im Mittelpunkt stehen, die Situation ihrer Familie besser verstehen lernen, aber auch Spaß haben. Im September soll es ein Treffen ehemaliger Kinderpatienten in einer Jugendherberge geben. Außerdem bietet das Haus Ekkstein jetzt immer mittwochs zur Mittagszeit eine Auszeit für Eltern sowie alle 14 Tage Pilates für Eltern an. Und an Donnerstagen sind die jungen Patienten zum Kreativnachmittag eingeladen.

Da freut sich die Elterninitiative über jede Unterstützung, wie zum Beispiel die Spende vom Team der Jenaer Filiale der Deutschen Bank in Höhe von 2250 Euro.

Die Filiale in Jena war 2019 unter anderem im Bereich der Kundenzufriedenheit so erfolgreich, dass sie ausgezeichnet wurde. Schnell waren sich die Mitarbeiter einig, die Prämie für einen guten Zweck zu verwenden: „Die Spende ist Teil unserer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung. Wir würden uns sehr freuen, wenn weitere Unternehmen unsere Spende als Ermunterung sehen."

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