Politiker diskutieren über die freien Schulen in Jena

Jena  Fünf Direktkandidaten stellen sich am Donnerstag den Fragen von Eltern, Schülern und Lehrern.

Foto: Marijan Murat

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Schulen in freier Trägerschaft sind aus der Jenaer Schullandschaft nicht mehr wegzudenken. Welchen Beitrag zur Schulentwicklung sie leisten, welche Bildungsangebote sie bereitstellen und wie der finanzielle Rahmen dazu gestaltet sein muss, ist Thema einer Podiumsdiskussion. Organisator ist die Interessengemeinschaft der Schulen in freier Trägerschaft Jena, die Eltern, Schüler und Lehrkräfte sowie Politiker zum Gespräch geladen hat.

Aufs Podium eingeladen sind die Landtagskandidaten Rosa Maria Haschke (CDU), Ute Bergner (FDP), Lutz Liebscher (SPD), Anja Siegesmund (Bündnisgrüne) und Torsten Wolf (Linke). „Freie Schulen machen einen großen Teil der Vielfalt unserer Schullandschaft aus – einer Vielfalt, die von der Stadt gefördert wird und auf die man zu Recht stolz ist“, sagt Susanne Raab, Sprecherin der Jenaer Interessengemeinschaft der Schulen in freier Trägerschaft.

„Pluralität, Freiheit, Innovation und Qualität seien Merkmale, denen sich die Stadt Jena auch im Bereich Bildung verpflichtet fühle. Das breite schulische Angebot stärke den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Jena und spiele eine wichtige Rolle im Hinblick auf die Attraktivität der Stadt. Mit ihren Bildungsangeboten, die von gelebter Inklusion und reformpädagogischen Ansätzen über weltanschauliche Bildung und die Förderung sozialer und demokratischer Kompetenzen bis zu ökologischer Verantwortung und Mehrsprachigkeit reichen, leisten die Freien Schulen einen wichtigen Beitrag. Ihnen allen gemein ist, dass auf Basis eines modernen Bildungsverständnisses Interessen, Bedürfnisse und Begabungen von jungen Menschen in den Mittelpunkt gestellt und individuell gefördert werden. „Unser Ziel ist die Stärkung der freien Schulen vor Ort“, sagt Sebastian Pester, Leiter der Freien Ganztagsschule Leonardo. Dazu gehöre auch eine bessere Finanzausstattung, denn die nach dem im August veröffentlichten Schülerkostengutachten seien die Schulen in freier Trägerschaft unterfinanziert. (red)

Donnerstag, 12. September, 14 Uhr, Freie Gesamtschule Universaale, Burgauer Weg 1a

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