SG Thalbürgel/Bürgel wartet weiterhin auf ersten Auswärtssieg

Eisenberg  Fußball, Kreisoberliga: Es hat immer noch nicht gereicht zum ersten Auswärtssieg für den Aufsteiger SG Thalbürgel/Bürgel. Am Sonnabend kam der Kreisoberliga-Neuling im Derby bei der Reserve des SV Eintracht Eisenberg II zu einem 3:3 (1:1).

Trainer Jens-Uwe Penzel, Trainer der SG Thalbürgel/Bürgel.

Trainer Jens-Uwe Penzel, Trainer der SG Thalbürgel/Bürgel.

Foto: Jens Henning

Für die Mannschaft von Neu-Trainer Jens-Uwe Penzel war es im vierten Auswärtsspiel schon das dritte Remis. Davor gab es ein 1:1 in Silbitz und ein 2:2 in Hermsdorf. Vor dem Spiel auf dem Kunstrasenplatz im Eisenberger Schortental hätte Penzel den Punkt sofort unterschrieben und eingepackt, „die Eisenberger hatten in ihren bisherigen drei Heimspielen immerhin drei Siege und dabei zwölf Tore erzielt. Daheim ist die Eintracht eine echte Macht geworden“, sagte Penzel über den sportlichen Gegner. Nach dem Abpfiff hörte sich Penzels Spielanalyse schon etwas anders an. „Wenn man kurz vor Schluss noch das 3:3 kassiert, ist das schon ärgerlich. Wir sind heute bestraft worden, dass wir unsere vielen Chancen nicht genutzt haben“, sagte der SG-Mann.

Auch sein Gegenüber, Max Frühauf, seit Sommer verantwortlich für die Eisenberger, haderte mit der Chancenverwertung. „unterm Strich geht das Remis in Ordnung“, sagte Frühauf, der auf Grund der Personalsorgen im eigenen Team als Spieler aushelfen musste.

Die Startphase gehörte dem Gastgeber. Fabian Robert Theumer gelang nach vier Minuten das 1:0. Für die Gäste wurde der Gegentreffer zu einem Wachrüttler. „Wir hatten den Start verschlafen. Eine Erklärung hatte ich dafür nicht. Wir wussten doch, was uns erwartet“, sagte Penzel.

Doch der SG-Trainer konnte sich auf seine Routiniers verlassen. Der eine, Andreas Schwesinger, im Juni 42 Jahre alt geworden, glich nach 24 Minuten aus. Mit dem 1:1 ging es in die Pause. Danach wiederholten sich die Torfolge. Wieder traf Theumer für die Eintracht, wieder glich Schwesinger aus. Da waren 68 Minuten gelaufen. Es stand 2:2. Und dann legte der zweite Routinier, Bajram Shala, der vor wenigen Tagen seinen 43. Geburtstag feierte, für den Aufsteiger mit dem 3:2 (79.) vor. Es reichte aber nicht zum dritten Saison-Dreier und zum ersten Auswärtssieg. Der eingewechselte Michel Sackmann, der auch schon bei der ersten Mannschaft der Eintracht Einsatzzeiten erhielt, kam nach einem Einwurf und einem abgefälschten Schuss zum 3:3. Sackmann verhinderte mit seinem Treffer die vierte Niederlage in Folge für seine Eisenberger Mannschaft.

„Ich bin zuversichtlich, dass wir uns schon bald auch auswärts dreifach belohnen werden. Für die Jungs ist die Saison in der Kreisoberliga ein Lernprozess. Hier wird viel schneller gespielt. Vor dem gegnerischen Tor hat man nicht mehr so viel Zeit, wie vielleicht noch in der Kreisliga“, sagte Penzel. Nach den ersten acht Spielen rangiert die SG Thalbürgel/Bürgel auf Platz acht mit neun Zählern. Laut Penzel hätten es zum jetzigen Zeitpunkt schon vier mehr sein können. Mit 13 Zählern hätte sich der Liga-Neuling in der oberen Tabellenhälfte eingeordnet.

Jens-Uwe Penzel genoss seine Rückkehr nach Eisenberg. Im Schortental trainierte er für ein Jahr schon die erste Mannschaft der Eintracht. „Hier hat sich einiges getan. Die Mannen um den Präsidenten Mike Weber haben hier Tolles geleistet.“

Eisenbergs Trainer Frühauf freut sich über die anstehende Spielpause durch den Kreispokal. Die Eisenberger hatten sich schon in der ersten Runde in Bad Klosterlausnitz aus dem zusätzlichen Wettbewerb verabschiedet. „Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, damit sich diese Personalsituation etwas entspannen kann.“

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