Tourismus-Chefin für Jena-SHK zieht ihre Kündigung zurück

Bad Klosterlausnitz.  Sylvana Hapke (39) bleibt Geschäftsführerin des Thüringer Tourismusverbandes Jena-Saale-Holzland. Sie hat nun mehr Unterstützung.

Sylvana Hapke, Geschäftsführerin des Thüringer Tourismusverbandes Jena-Saale-Holzland

Sylvana Hapke, Geschäftsführerin des Thüringer Tourismusverbandes Jena-Saale-Holzland

Foto: Foto: Jens Henning

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Sylvana Hapke (39) bleibt Geschäftsführerin des Thüringer Tourismusverbandes Jena-Saale-Holzland, obwohl sie Ende September 2019 aus persönlichen und organisatorischen Gründen gekündigt hatte.

Bis Dienstag war auf der Internetseite des Verbandes die Stelle der Geschäftsführerin in Vollzeit noch ausgeschrieben. Nun ist die Ausschreibung herunter genommen worden. Denn nicht nur Hapke bleibt im Amt. Mit Irene Schmidt, ehemals Schlotter, wurde eine Person neu in die Geschäftsstelle nach Bad Klosterlausnitz geholt, die ab sofort die Funktion der stellvertretenden Geschäftsführerin übernimmt und für den gesamten Bereich des Marketings zuständig ist. Bisher hatte Hapke nicht nur die Geschäftsführung inne, sondern auch das Marketing unter sich.

Der Vorstandsvorsitzende des Thüringer Tourismusverbandes, Harald Kramer, war sehr erleichtert, als Hapke ihre Kündigung zurückzog. „Ich kenne auf die Schnelle niemanden, der sich so ein gutes Netzwerk im Tourismusbereich aufgebaut hat, wie Frau Hapke. Sie ist absolut verlässlich“, sagte Kramer.

Arbeitsspektrum der Geschäftsführerin war zu umfangreich

Er bestätigte, dass das bisherige Arbeitsspektrum der Geschäftsführerin zu umfangreich gewesen war, „deshalb haben wir uns auch ins Zeug gelegt, um hier eine andere, für alle Seiten verträgliche Lösung zu bringen“, so Kramer. Schmidt (38), die in der Kreis-SPD aktiv ist und auch für den Thüringer Landtag kandidierte, wurde durch Ilka Kunze von der Kahlaer Leuchtenburg, auch Mitglied im Vorstand des Tourismusverbandes, ins Gespräch gebracht. „Die beiden kennen sich. Sie hatte sie vorgeschlagen“, sagte Hapke.

Seit 2011 führt Sylvana Hapke die Geschicke des Verbandes. Der Zusammenarbeit mit Irene Schmidt sieht Hapke zuversichtlich entgegen. „Wir haben jetzt eine starke Doppel-Spitze. Wir arbeiten zwar erst wenige Tage zusammen. Ich habe ein gutes Gefühl, dass es zwischen uns harmoniert und dass wir mit unserer Arbeit den Verband weiter voran bringen“, sagte Hapke.

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