Uni Jena will noch enger mit der University Shenzhen kooperieren

Jena  Der Austausch mit China wird intensiviert: 2016 wurde ein Kooperationsvertrag mit der Shenzhen University geschlossen, nun wurde ein neuer, erweiterter Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Haben die Urkunden zum Kooperationsvertrag der Universität Jena mit der Universität Shenzhen in China unterschrieben: Xingzhi Xu, Prodekan der University Shenzhen, Claudia Hillinger und Thorsten Heinzel von der Universität Jena.

Haben die Urkunden zum Kooperationsvertrag der Universität Jena mit der Universität Shenzhen in China unterschrieben: Xingzhi Xu, Prodekan der University Shenzhen, Claudia Hillinger und Thorsten Heinzel von der Universität Jena.

Foto: Jan-Peter Kasper

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Die Sonderwirtschaftszone Shenzhen in China gehört zu den am schnellsten wachsenden Städten der Welt. Um 1950 wohnten etwa 3000 Menschen dort, inzwischen sind es über elf Millionen. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist seit drei Jahren mit dieser dynamischen Region im Osten Chinas verbunden. 2016 wurde ein Kooperationsvertrag mit der Shenzhen University geschlossen, nun wurde ein neuer, erweiterter Kooperationsvertrag unterzeichnet.

„Wir haben mit zahlreichen chinesischen Universitäten den Austausch von Wissenschaftlern und Studenten vereinbart“, sagt Claudia Hillinger, Leiterin des Internationalen Büros der Uni Jena. Aktuell bestehen 15 Kooperationen mit chinesischen Partneruniversitäten, wobei die Kooperation mit Shenzhen jetzt schon zu den intensivsten zählt.

Das Doktorandenprogramm mit der Universität Shenzhen läuft in Jena unter dem Dach der Jena School for Molecular Medicine (JSMM). Eingebunden sind das Institut für Biochemie und Biophysik, das Institut für Pharmazie sowie das Leibniz-Institut für Alternsforschung. Die Doktoranden aus China verbringen jeweils die Hälfte ihrer vierjährigen Promotionszeit in Shenzhen und Jena und werden in Jena promoviert.

Die jetzt von Professor Li Qingquan, dem Präsidenten der Shenzhen University, und Professor Walter Rosenthal, dem Präsidenten der Universität Jena, unterzeichnete Vereinbarung sieht den wechselseitigen Austausch von Masterstudenten vor. Den Rahmen für die Vertragsunterzeichnung bildete das 9. Internationale Meeting Jena-Shenzhen, das in diesem Jahr unter dem Motto „Molecular Signatures of Adaptive Stress Responses“ in Jena und Leipzig veranstaltet wird, in dem gemeinsame Forschungsprojekte diskutiert und definiert werden.

Zudem wird die Zusammenarbeit erweitert auf den Fachbereich Sprachen, insbesondere Deutsch als Fremd- und Zweitsprache.

Aktuell sind 472 chinesische Studenten an der Friedrich-Schiller-Universität Jena eingeschrieben. Sie bilden damit die größte Gruppe ausländischer Studenten in Jena, mehr als die Hälfte von ihnen strebt einen Master-Abschluss an. (red)

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