Unicef in Jena macht Kinderrechte bekannter

Jena.  Kinder und Jugendliche sind aufgerufen, ihre Wünsche an die Stadt zu äußern

Maria Fronz (rechts) und Katja Mauß von der Jenaer Unicef-Gruppe hoffen auf viele Karten mit Wünschen von Kindern. 

Maria Fronz (rechts) und Katja Mauß von der Jenaer Unicef-Gruppe hoffen auf viele Karten mit Wünschen von Kindern. 

Foto: Michael Groß

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Gut 30 Jahre ist es her, dass die Vereinten Nationen die weltweiten Kinderrechte proklamiert haben. Grund genug für die Jenaer Unicef-Gruppe, mit einer Aktionswoche diese Rechte noch bekannter zu machen.

So wurden in der Kinderbücherei der Ernst-Abbe-Bibliothek (derzeit in der alten Augenklinik) je eine Wandtafel für Kinder und eine für Jugendliche angebracht, an der sie Zettel hängen können, die sie mit einem eigenen Wunsch an die Stadt Jena versehen. Zum Schluss der Aktionswoche, so berichten Katja Mauß und Maria Fronz von den Jenaer Unicef-Mitstreitern, sollen die Wünsche an den Kinder- und Jugendbeauftragten der Stadt überreicht werden. Von dort habe man schon zugesichert bekommen, diese Wünsche gut zu prüfen.

Am Mittwoch, 20. November, wird es einen besonderen Höhepunkt geben. Dann sind Grundschul-Gruppen in die Bücherei eingeladen, denen die Kinderrechte vorgestellt werden sollen. Ab 15 Uhr können auch andere Kinder hinzukommen und gemeinsam Spaß bei Spielen und Basteln haben. Als Gast wird Thüringens Finanzministerin Heike Taubert (SPD) erwartet, die sich selbst schon seit Jahren bei Unicef engagiert.

Am gleichen Tag wird zudem ab 14.30 Uhr im Offenen Hörfunkkanal Jena (OKJ) einen Radiobeitrag über Kinderrechte gesendet. Den hat das Juniorteam der Jenaer Unicef-Gruppe selbst gestaltet.

Eine der nächsten Aktionen wird dann der Verkauf von Grußkarten in der Vorweihnachtszeit in der Goethe-Galerie sein. Mitmachen kann man bei Unicef übrigens schon ab dem Alter von 14 Jahren.

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