250 Mitarbeiter bei Warnstreik an Jenaer Uniklinikum: Notfall-Versorgung [Update]

Jena  Wegen eines Warnstreiks am Universitätsklinikum Jena müssen Patienten seit Montag, 6 Uhr, mit Einschränkungen rechnen.

Verdi-Warnstreik in Jena am Uni-Klinikum.

Verdi-Warnstreik in Jena am Uni-Klinikum.

Foto: Thomas Beier

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Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi haben am Montagmorgen ab 6 Uhr etwa 250 Beschäftigte daran teilgenommen. Im Laufe des Tages erwartet Verdi noch etwa weitere 150 Menschen. Darunter sollen unter anderem die Mitarbeiter aus dem OP-Bereich sein. Patienten müssen aufgrund des Streiks mit Einschränkungen rechnen. Der Klinikumsvorstand betonte aber, dass die Versorgung von Notfällen zu jeder Zeit gesichert sei.

Klinik-Vorstand: Kein Anlass für Warnstreik

Hintergrund der Streikaktion sind Verhandlungen über einen Tarifvertrag zur Entlastung der Mitarbeiter. Die Gewerkschaft fordert eine festgelegte Mindestausstattung an Personal sowie Regelungen für einen konkreten Belastungsausgleich. „Die Beschäftigten arbeiten an ihren Belastungsgrenzen“, erklärte Verdi-Verhandlungsführer Bernd Becker.

Für die Gewerkschaft blieben die bisherigen drei Verhandlungsrunden mit dem Arbeitgeber „ohne ein greifbares Ergebnis für die Beschäftigten“. Der Klinikvorstand teilte dagegen mit, dass sich die Beteiligten „in vielen wesentlichen Punkten bereits angenähert“ hätten. Für einen Warnstreik gebe es keinen Anlass. Der Ausstand soll bis 22 Uhr dauern.

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