„Das macht nur verrückt“: Daniel Stanese vom FCC über Tabellenplätze

Jena.  Für den neuen Spieler des FC Carl Zeiss Jena, Daniel Stanese, schließt sich mit der Rückkehr gegen Preußen Münster der Kreis des Leidens. So schätzt er die Partie ein.

Misslungene Premiere: Daniel Stanese spielte ordentlich, aber verlor mit dem FC Carl Zeiss Jena.

Misslungene Premiere: Daniel Stanese spielte ordentlich, aber verlor mit dem FC Carl Zeiss Jena.

Foto: Tino Zippel

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Daniel Stanese absolvierte bei der 1:2-Niederlage gegen Preußen Münster sein erstes Spiel für den FC Carl Zeiss Jena. Der vertragslose Defensivspieler lief zuletzt für den FC Energie Cottbus am 21. September 2018 auf, brach sich beim 0:3 gegen Preußen Münster den Mittelfuß. Wir haben mit ihm über seine Rückkehr aufs Feld gesprochen.

Warum ist es nicht gelungen, sich mit einem Sieg bei Preußen Münster zu revanchieren?

Unser Ziel war, das Spiel zu gewinnen. Wir haben alles getan, was wir konnten, aber uns fehlte das Glück. Das war heute nicht unser Tag.

Hatten Sie damit gerechnet, gleich im ersten Spiel in der Startelf zu stehen?

Ich hatte ehrlich gesagt keine Erwartungen. Ich habe dem Trainer gesagt, dass ich hier bin, um meinen Job zu machen. Egal ob das auf der Bank oder auf dem Platz ist, ich will den Jungs bei der schwierigen Herausforderung helfen. Ich nehme gern solche Herausforderungen an.

Nach der Halbzeit war das Team am besten in Schwung. Was hatte der Trainer in der Pause gesagt?

Wir sollen nicht so viel Angst haben beim Fußballspielen und mehr draufhauen. Wir waren in der ersten Halbzeit selten der Erste am Ball, sondern meist nur Zweiter. Der Trainer hat gesagt, dass wir mehr kämpfen sollen und mehr Leistung zeigen sollen.

Ihrem Team ist der Ausgleich gelungen. Fehlte danach die Abwehrdisziplin?

Das kann man so sagen. Da haben wir nicht gut agiert.

War die Rote Karte für Meris Skenderovic berechtigt?

Schwer einzuschätzen. Es war auf jeden Fall eine gefährliche Situation. Mero wollte das nicht, war nur auf den Ball fokussiert. Sicherlich eine 50-50-Entscheidung.

Sie müssen einen direkten Konkurrenten ziehen lassen. Wie kann es gelingen, noch einmal heranzukommen?

Wir konzentrieren uns von Tag zu Tag. Wir schauen nicht auf die Tabelle, sondern auf den nächsten Gegner. Das war’s. Es bringt nichts, nach jedem Spiel die Tabelle zu studieren. Sonst machen wir uns nur verrückt. Es gibt Tage wie heute, an denen es nicht klappt. Es gibt aber auch Tage, an denen man nicht gewinnen darf, aber gewinnt.

Das könnte Sie auch interessieren:

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.