Fall Peggy: Keine Knochen eines Kindes im Lichtenberger Grab entdeckt

Nach der Exhumierung einer Grabstätte am Mittwochmorgen im oberfränkischen Lichtenberg nahe der Landesgrenze zu Thüringen sind bereits jetzt die Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchung eingetroffen. Demnach befanden sich keine Knochen eines Kindes in dem Grab.

Rund 50 Polizeibeamte waren im Einsatz, als am Mittwoch auf dem Lichtenberger Friedhof einer weiteren Spur im Fall der 2001 verschwundenen Peggy nachgegangen worden ist.  Foto: Peter Hagen

Rund 50 Polizeibeamte waren im Einsatz, als am Mittwoch auf dem Lichtenberger Friedhof einer weiteren Spur im Fall der 2001 verschwundenen Peggy nachgegangen worden ist. Foto: Peter Hagen

Foto: zgt

Lichtenberg. In den frühen Morgenstunden des 8. Januar 2014 führten Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth weitere Überprüfungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der seit 2001 verschwundenen Peggy Knobloch durch. Bei der Exhumierung eines Grabes sicherten die Ermittler am Mittwoch mehrere Knochen, die auf Anordnung der Staatsanwaltschaft zur abschließenden Bewertung an ein rechtsmedizinisches Institut weitergeleitet worden waren. Dem Ergebnis der jetzt vorliegenden Untersuchungen zufolge, konnten die aufgefundenen Knochenteile den Bestattungen aus den Jahren 1969 und 2001 zugeordnet werden. Es ergaben sich keine Hinweise auf die sterblichen Überreste eines Kindes.

"Hinsichtlich weiterer Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Peggy Knobloch können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben gemacht werden", so die Polizei.