Daniel Weiß freut sich auf seine Zeit bei den Eispiraten Crimmitschau

Crimmitschau.  Eishockey-Nationalspieler Daniel Weiß wechselte aus Iserlohn nach Westsachsen und spielt am Freitag gegen Frankfurt und am Sonntag gegen Heilbronn

Daniel Weiß

Daniel Weiß

Foto: Aaron Frieß / OTZ

„Ich glaube, die DEL ist ein bisschen schneller, hier hat man etwas mehr Zeit, aber nichtsdestotrotz ist es eine starke Liga, wo man auch erst einmal spielen muss, und ich bin für alles vorbereitet und weiß, dass es hart wird. Frankfurt ist natürlich gleich ein Kracher. Das ist mein erstes Saisonspiel seit dem 3. März. Es ist natürlich schwierig nach gut neun Monaten. Ich versuche, das Spiel einfach zu halten und ich hoffe, dass mich die Jungs dabei unterstützen. Und Sonntag gegen Heilbronn, die sind glaube ich Letzter, wenn ich es richtig gelesen habe, aber das hat am Anfang nichts zu sagen. Du musst gegen jeden Gegner hundert Prozent geben, und das werde ich versuchen.“

Der ehemalige Nationalspieler Daniel Weiß, der prominente Zugang dieser Woche bei Eishockey-Zweitbundesligist Crimmitschau, fiebert seinem ersten Einsatz am Wochenende entgegen. Der viermalige Meister mit Eisbären Berlin, der zuletzt für Iserlohn gegen den Puck schlug und 600 DEL-Partien absolvierte, gilt neben seiner Offensivqualität auch als guter Unterzahl- und Bullyspieler. Crimmitschau ist dem 1,85 Meter großen und 30 Jahre altem Akteur nicht fremd.

Mit Crimmitschaus Teammanager Ronny Bauer hat er in jüngster Zeit wieder viel telefoniert. „Ronny hat mir viel Eiszeit versprochen, und das ist ja auch wichtig jetzt. Und ich hatte vor Jahren schon immer mal mit Ronny Kontakt. Er wollte mich schon immer nach Crimmitschau holen, und jetzt hat sich die Situation ergeben. – Und ich kenne viele Spieler aus Crimmitschau wie Blacky, Felix Thomas, Vicent Schlenker – mit denen habe ich allen schon zusammen gespielt.“

Hinter dem Einsatz von Carl Hudson steht noch ein Fragezeichen. Die Frau des Eispiraten-Verteidigers ist hochschwanger. Verzichten muss Cheftrainer Mario Richer erneut auf Vincent Schlenker (verletzt) und Lukáš Vantuch (wartet auf deutschen Pass). Lukas Lenk zog sich im Heimspiel gegen Bad Tölz eine schwere Schulterverletzung zu. „Wir müssen acht bis zehn Wochen auf Lukas verzichten“, so Richer.

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