FC Carl Zeiss Jena: Droht bald die Kurzarbeit?

Jena.  So reagiert der FC Carl Zeiss Jena auf den fehlenden Spielbetrieb in der Regionalliga.

Derzeit ruht im Ernst-Abbe-Sportfeld der Spielbetrieb.

Derzeit ruht im Ernst-Abbe-Sportfeld der Spielbetrieb.

Foto: Tino Zippel

Wegen des Spielbetriebes unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat der Drittligist FSV Zwickau erneut Kurzarbeit für die Geschäftsstelle eingeführt. Doch wie handhabt das der FC Carl Zeiss Jena, der in der Regionalliga derzeit eine längere Spielpause verkraften muss. Wir haben beim Geschäftsführer des Klubs zur aktuellen Entwicklung nachgehakt.

Derzeit sind nach Angaben von Geschäftsführer Chris Förster weder Mitarbeiter der Geschäftsstelle noch Spieler in Kurzarbeit. „Wir gehen davon aus, dass wir im Dezember zum normalen Betrieb zurückkehren können. Aufgrund der anstehenden Aufgaben haben wir entschieden, zunächst keine Kurzarbeit anzumelden“, sagt der Manager und verweist auf die Vielzahl von zu erledigenden Aufgaben, die sich in der Geschäftsstelle eines Viertligisten sowieso auf wenige Schultern verteilen.

Hoffnung auf guten Absatz via Internet

Der Geschäftsführer hofft, dass beispielsweise der Fanshop die entgangenen Geschäfte an den Spieltagen über rege Bestellungen via Internet kompensieren kann. Auch die Vermarktungsabteilung arbeitet weiter und sucht nach Partnern. Bislang ist beispielsweise noch kein Sponsor für die Trikotbrust gefunden.

Die Viertliga-Mannschaft kann seit dieser Woche wieder normal trainieren und ist trotz der fehlenden Spiele nicht in Kurzarbeit. „Unser Ansinnen ist weiterhin, am 25. November den Spielbetrieb wieder aufzunehmen“, sagt Förster. Auch wenn zunächst wohl nur Partien unter Ausschluss der Fans möglich sein werden. „Wir hoffen, dass wir zumindest im Dezember einige Zuschauer ins Stadion lassen dürfen – natürlich immer in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen betrachtet.“

Thüringen hat Freigabe für Spielbetrieb erteilt

Der Nordostdeutsche Fußballverband will sich bei den Sportministern in Ostdeutschland dafür einsetzen, dass die Regionalliga Nordost den Spielbetrieb zum 25. November wieder aufnehmen kann. Thüringen hat bereits die Freigabe erteilt, aber vier weitere Bundesländer müssen noch zustimmen.