In jeder Saison ist der Schleizer unter den besten 10

Schleiz.  Motorsportler Heinz-Jürgen Walther vom MSC Schleizer Dreieck ist regelmäßiger Teilnehmer beim ADMV-Classic-Cup.

Seit 2005 gehört der Schleizer Heinz-Jürgen Walther zu den erfolgreichsten Teilnehmern des Classic-Cups.

Seit 2005 gehört der Schleizer Heinz-Jürgen Walther zu den erfolgreichsten Teilnehmern des Classic-Cups.

Foto: Jürgen Müller

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Seit 2005 geht Heinz-Jürgen Walther regelmäßig beim ADMV-Classic-Cup an den Start. Der Schleizer zählt zum Kreis der Motorsportler, die von Beginn an dieser Motordisziplin die Treue halten. Von den bislang über 150 Veranstaltungen, die in dieser Zeit ausgefahren wurden, fehlte der Pilot nur wenige Male aus persönlichen oder gesundheitlichen Gründen.

Bemerkenswert: In jeder Saison belegte Heinz-Jürgen Walther in der Endabrechnung einen Platz unter den ersten Zehn. Mit dem sechsten Gesamtrang ist es ihm in der abgelaufenen Saison ein weiteres Mal gelungen, an dieser Erfolgsserie festzuhalten. In seiner angestammten Klasse 5.1 – Seriensportmotorräder ohne Hubraumbegrenzung ab Baujahr 1945 bis 1985 – fuhr er insgesamt 90 Zähler ein. Lediglich ganze zwei Punkte fehlten ihm zu Rang fünf.

Leider musste er auf die Teilnahme in Peenemünde aus familiären Gründen verzichten. Ausgerechnet hier gab es zwei Wertungsläufe, sonst hätte es vielleicht noch für eine Platzierung unter den ersten Drei gereicht. Etwas besser lief es für den Schleizer in der separaten Bergwertung. Hier belegte er den vierten Rang in der Meisterschaftswertung in seiner Klasse. Das beste Saisonergebnis erzielte Walther mit Platz zwei beim anschließenden Lauf in Köthen.

„Ganz besonderer Dank für die Unterstützung geht an meinen Verein, dem MSC Schleizer Dreieck“, so Heinz-Jürgen Walther. Dort ist er seit vielen Jahren für das Motorsportarchiv verantwortlich. Beim ADMV-Classic-Cup geht es nicht, wie im Motorsport allgemein üblich, um die Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten. Die Wertung erfolgt über die Gleichmäßigkeit, sprich gleichmäßige Rundenzeiten zu absolvieren. Was nicht ausschließt, dass dabei von den Piloten trotzdem kräftig am Gasgriff gedreht wird.

„Unser Hauptziel ist es, den Zuschauern die Technik aus den vergangenen Jahrzehnten zu präsentieren sowie Erinnerungen und Emotionen zu wecken“, berichtet Walther. Gleichmäßige Rundenzeiten zu erzielen, erfordert viel Gefühl von den Teilnehmern, zumal der Tacho abgeklebt werden muss und Zeitmessgeräte jeglicher Art verboten sind. Ein Verstoß gegen diese Vorschriften zieht eine Disqualifikation nach sich.

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