Nach Lok-Vorschlag: FC Carl Zeiss Jena gegen frühe Weihnachtsferien

Jena.  Der Präsident von Lok Leipzig regt an, dass die Regionalliga jetzt in die Winterpause geht. Jenas Sportdirektor Tobias Werner irritiert diese Forderung.

Trainingsauftakt beim FC Carl Zeiss Jena nach Corona-Pause: Trainer Dirk Kunert begrüßt seine Spieler am Fuße der Kernberge.

Trainingsauftakt beim FC Carl Zeiss Jena nach Corona-Pause: Trainer Dirk Kunert begrüßt seine Spieler am Fuße der Kernberge.

Foto: Tino Zippel

Während der FC Carl Zeiss Jena den Trainingsbetrieb wieder aufnimmt, schlägt der Präsident von Ligarivale Lok Leipzig, Thomas Löwe, den sofortigen Beginn der Winterpause vor. Jenas Sportdirektor Tobias Werner hat eine klare Auffassung zu diesem Vorschlag.

FC Carl Zeiss Jena steht zum verabredeten Plan

Der Vorstoß aus Leipzig sorgte für Gesprächsstoff am Rande des Trainingsauftaktes der Jenaer nach der einwöchigen Zwangspause. Tobias Werner wunderte sich über Löwes Forderung. „Nahezu alle Vereine haben in der Videokonferenz dafür gestimmt, dass der Spielbetrieb schnell wieder aufgenommen wird. Darunter auch die Leipziger“, sagt der Jenaer Sportchef. Deshalb könne er die nun angeregte Diskussion des Leipzigers nicht verstehen. „Wir haben uns alle dazu bereit erklärt, alles dafür in Bewegung zu setzen, wieder starten zu können. Wir stehen dazu.“

Trainer Dirk Kunert spürt schon, dass die Jenaer mit dem Training ins Ungewisse aufbrechen. „Wir wissen noch nicht, wann es weitergeht“, sagt der Coach und orientiert auf den 25. November als Termin für den Wiederanstoß. Thüringen hat bereits den Spielbetrieb in der Regionalliga mit der am Sonntag eingeführten Coronaverordnung erlaubt – unter dem Ausschluss von Zuschauern. Doch für einen Start der Regionalliga Nordost braucht es auch die Zustimmung aus Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. „Es liegt nicht in unseren Händen, aber wir möchten noch nicht in die Winterpause gehen“, sagt Werner.

Zwei Spieler fehlen beim Training

Unterdessen fehlten zwei Spieler beim ersten Training am Montagnachmittag. Mittelfeldspieler Theodor Bergmann setzt wegen eines leichten Infekts vorsorglich aus. Niklas Jahn hat Knieprobleme und muss deshalb erneut pausieren. Beide verpassten eine spielorientierte Einheit. „Viel mit Ball nach der Woche Abstinenz, damit die Spieler gut wieder reinfinden“, sagt Kunert. Spielformen im Ballbesitz standen auf dem Programm.