So will der FC Carl Zeiss Jena den FC Bayern München II ärgern

Jena.  Am Sonnabend empfängt der FC Carl Zeiss Jena den Tabellenführer aus München. Mit dieser Taktik geht der FCC ins Spiel.

Flemming Niemann wird wieder das Tor des FC Carl Zeiss Jena hüten.

Flemming Niemann wird wieder das Tor des FC Carl Zeiss Jena hüten.

Foto: Tino Zippel

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Am Sonnabend gastiert der Tabellenführer FC Bayern München II beim FC Carl Zeiss Jena, der bereits als Absteiger feststeht (Anstoß 14 Uhr). Die Partie findet wieder als Geisterspiel ohne Zuschauer im Ernst-Abbe-Sportfeld statt. Teamchef René Klingbeil hat sich eine Taktik überlegt, wie er die kleinen Bayern ärgern möchte.

Kader: Wackelkandidaten sind Außenverteidiger Patrick Schorr, der sich unwohl fühlt, und Innenverteidiger Nico Hammann, der einen Schlag abbekommen hatte. Manuel Maranda kämpft noch um den Anschluss nach seiner Verletzung. „Er hatte seit Januar nicht mehr trainiert. Es ist fraglich, ob er schon für ein Drittligaspiel einsetzbar ist“, sagt Klingbeil.

Aufstellung: Der Teamchef kündigt aufgrund der kurzen Frist seit dem Spiel in Halle (3:5) an, stark zu rotieren und so Frische ins Spiel zu bringen. „Uns ist bewusst, dass sich so Automatismen nicht einstellen können. Aber wir wollen die Spieler nicht überbelasten und Verletzungen riskieren“, sagt Klingbeil.

Torwart: In der Partie gegen den FC Bayern wird wiederum Flemming Niemann das Tor hüten. „Lukas Sedlak wird in den verbleibenden beiden Spielen noch die Gelegenheit bekommen, sich zu präsentieren“, sagt Klingbeil.

Taktik: Der beste Angriff trifft auf die schwächste Abwehr. Deshalb liegt der Jenaer Fokus zunächst auf der Defensive. „Wir sind bei Standards zu anfällig, haben eine klare Manndeckung“, sagt Klingbeil. Zu geringe Größe im Kader will er nicht als Ausrede gelten lassen. Jeder müsse mit vollem Körpereinsatz den Ball erobern wollen. Das will er vor dem Spiel erneut ansprechen.

Gegner: Der Jenaer Trainer lobt die sehr gute Arbeit des Bayern-Coaches Sebastian Hoeneß. Es sei nicht selbstverständlich, dass eine zweite Mannschaft die Tabellenspitze erobere. Zugleich sieht er eine Reihe von Spielern, die das Potenzial für die erste und zweite Bundesliga haben. In der Hinrunde hatten die Jenaer glücklich mit 3:2 beim FC Bayern gewonnen.

Zuschauer: Im Stadion dürfen keine Fans zuschauen.

Fernsehen: Die Partie wird live beim Bezahldienst Magentasport gezeigt.

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