Spitzenreiter Viktoria Berlin schreibt FC Carl Zeiss Jena nicht ab

Jena.  Beim FC Carl Zeiss Jena ist das Nachholspiel nicht in Sicht. Deshalb belohnt Trainer Dirk Kunert die Spieler.

Am Wochenende muss der FC Carl Zeiss Jena nicht spielen.

Am Wochenende muss der FC Carl Zeiss Jena nicht spielen.

Foto: Tino Zippel

Die Spieler des FC Carl Zeiss Jena dürfen an diesem Wochenende durchschnaufen. Cheftrainer Dirk Kunert gab seinen Mannen gleich drei freie Tage, weil sich ein kurzfristiger Nachholtermin fürs ausgefallene Spiel gegen den Bischofswerdaer FV nicht abzeichnet.

Eine Austragung des am vergangenen Wochenende ausgefallenen Spiels bereits in der kommenden Woche ist nicht realistisch, sagt der Jenaer Vereinssprecher Andreas Trautmann. Dieses Wochenende pausiert die Regionalliga wegen des Landespokals in anderen Bundesländern. In Thüringen wird in zwei Wochen gespielt, aber ohne die Jenaer, die erst zur dritten Runde einsteigen. Deshalb nutzte Trainer Kunert die Gelegenheit, seinen Spielern eine Trainingspause zu gönnen. Hatten sie doch in den vergangenen Wochen ein besonders straffes Programm absolviert.

Spitzenreiter schreibt Jena nicht ab

Aufgrund des holprigen Starts stehen die Jenaer in der Tabelle der Regionalliga Nordost deutlich hinter Spitzenreiter Viktoria Berlin. Bei einem Spiel mehr, das die Viktoria ausgetragen hat, liegt sie mit zwölf Punkten gegenüber Jena in Front. Der Trainer des Tabellenführers Viktoria Berlin, Benedetto Muzzicato, schreibt trotz der eigenen Siegesserie die Verfolger nicht ab. Der Schein trüge: „Jena wird nicht lockerlassen, ist von Woche zu Woche stärker geworden. Chemnitz und Cottbus werden ihre Punkte noch holen, da bin ich sicher“, sagte er in einem Fupa-Interview, das auf der Klub-Internetseite veröffentlicht ist. Dennoch macht er die Ambitionen des Berliner Vereins deutlich: „Der Klub wird in Liga 3 spielen! Ab wann, wird sich noch zeigen.“

Das nächste Punktspiel der Jenaer steht am kommenden Sonntag gegen den Chemnitzer FC an. Der Mitabsteiger kommt ins Ernst-Abbe-Sportfeld. Bislang ist noch nicht entschieden, wieviele Zuschauer die Begegnung verfolgen dürfen. Derzeit müssen die Jenaer für jedes Spiel einen neuen Antrag beim städtischen Gesundheitsamt stellen, das je nach Corona-Lage entscheidet.