Suche nach Ersatz für Defensive des FC Carl Zeiss Jena läuft

Jena.  Nach Justin Schau fällt auch Manuel Maranda mit einem Haarriss im Fuß für mehrere Wochen aus. Trainer Rico Schmitt hofft, dass das Team die Ausfälle kompensiert.

Enttäuscht: Manuel Maranda, Spieler des FC Carl Zeiss Jena, muss lange pausieren.

Enttäuscht: Manuel Maranda, Spieler des FC Carl Zeiss Jena, muss lange pausieren.

Foto: Tino Zippel

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Die traurige Botschaft des Tages erfährt Sandy Engelmann aus erster Hand von René Eckardt: Die Gewinnerin eines Treffens mit einem FCC-Spieler ihrer Wahl nimmt mit trauriger Miene zur Kenntnis, dass nach Justin Schau nun auch Verteidiger Manuel Maranda mit einem Haarriss im rechten Knöchel ausfällt.

„Das habe ich noch nicht erlebt, dass zwei Spieler in zwei Tagen einen Haarriss erleiden“, sagt Eckardt und berichtet, dass beide Spieler mit einer luftgepolsterten Sprunggelenkorthese umherhumpeln. Das solle den Fuß entlasten und eine möglichst rasche Heilung ermöglichen.

Trainer Rico Schmitt muss nach dem Ausfall der Stammspieler umplanen. „Es ist sehr schade für die beiden Jungs, die sich intensiv auf die Rückrunde vorbereitet hatten und voll im Saft standen“, sagt er. Das Team müsse nun noch enger zusammenrücken. „Wir werden die Ausfälle als Team kompensieren und gleichzeitig weiter aufmerksam auf den Transfermarkt schauen und unsere Möglichkeiten unter Berücksichtigung der sportlichen und wirtschaftlichen Komponente ausloten.“

Nach Lage der Dinge wollen die Jenaer den Probespieler Daniel Stanese aber nicht verpflichten. Gut möglich ist, dass am Samstag ein anderer Testspieler gegen Lok Leipzig mitwirkt. Die Partie findet zwar im Jenaer Stadion statt – aus Sicherheitsgründen dürfen aber keine Zuschauer ins Rund. Mitglieder dürften zu dieser Zeit noch bei der Jahreshauptversammlung des FC Carl Zeiss Jena sitzen, die Samstag um 10 Uhr in der Mensa an der Carl-Zeiss-Promenade beginnt und durch die Aufsichtsratswahlen wohl länger als gewöhnlich dauern wird.

Auch das Team nimmt anfangs an der Sitzung teil, wie Eckardt der Gewinnerin berichtet. Sie ist trotz des letzten Platzes zuversichtlich, dass die Rettung gelingt. „Wir haben doch vorige Saison gelernt, dass man nie aufgeben sollte“, sagt Sandy Engelmann, die seit 20 Jahren die Zeiss-Spiele besucht und bei der Aktion zur Wahl des Spielers der Saison gewonnen hatte.

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