Volleyball: 28. Narrenturnier des Triebeser SV

Zeulenroda-Triebes  Team Weltfrieden aus Wildetaube verteidigt den Pokal beim etwas anderen Turnier in bunten Faschingskostümen

Sport in Faschingskostümen. Der Triebeser SV hat zum 28. Narrenturnier eingeladen.

Foto: Reinhard und Silvia Seidel

Das nunmehr 28. Narrenturnier des Triebeser SV hat sechs Teams mit Spielern aller Altersklassen – wie immer ideenreich kostümiert – in die Triebeser Turnhalle geführt.

Das Los führte in der Gruppe A die Thimmendorfer Volleytiere, die SV Orlamünde und die alten Herren des PSV Zeulenroda zusammen. Wie immer wurden zwei Sätze à zwölf Minuten gespielt. Die Zeulenrodaer gewannen gegen beide Gruppengegner je einen Satz und holten damit Platz zwei in der Gruppe A hinter dem SV Orlamünde.

In der Gruppe B gewann das Team Weltfrieden/Wildetaube beide Spiele überlegen und wurde Gruppensieger. Greiz wurde Gruppenzweiter durch einen sicheren Sieg über den gastgebenden Triebeser SV. In einer folgenden Zwischenrunde spielten die Gruppenzweiten jeweils gegen den Gruppendritten der anderen Gruppe. Hier setzten sich Triebes gegen Zeulenroda und Greiz gegen Thimmendorf durch, um danach gegen die Gruppenersten um den Einzug in das Finalspiel zu kämpfen. Dabei setzte sich Greiz sicher mit 24:14 und 23:18 gegen die Truppe aus Orlamünde durch.

Im zweiten Spiel bahnte sich eine Überraschung an, denn die bis dahin farblos gebliebenen Hausherren gewannen den ersten Satz 19:18 gegen Weltfrieden. Die Puste reichte aber nicht, und der zweite Satz ging verloren. Nun folgte das Spiel um Platz fünf. Hier mussten sich die alten Herren vom PSV dem deutlich jüngeren Team aus Thimmendorf knapp geschlagen geben. Für die Thimmendorfer, die mit vier jungen Nachwuchsspielerinnen antraten, ein schöner Erfolg. Im Spiel um Platz drei wurde Triebes in beiden Sätzen knapp von den Männern aus Orlamünde bezwungen.

Nun stand ein spannendes Finale bevor, Weltfrieden/Wildetaube siegte nach zwölf Minuten Spielzeit im ersten Satz mit 20:16 Punkten gegen den VSV Greiz. Das wurmte die spielstarken Greizer mächtig, und so erkämpften sie im zweiten Satz einen 17:16-Satzgewinn. Das reichte aber nur zum zweiten Platz. Aufgrund der kleinen Punkte verteidigte die Truppe Weltfrieden/Wildetaube den Pokal. Viele Spieler kennen sich schon seit Jahren, sind Freunde geworden und freuen sich jetzt schon auf das etwas andere Turnier in bunten Faschingskostümen im nächsten Jahr.

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