Jenoptik wird Hauptsponsor der Jenaer Imaginata

Jena.  Der Jenoptik-Konzern wird für die kommenden drei Jahre Hauptsponsor der Jenaer Imaginata.

Der Jenoptik-Vorstandsvorsitzende Stefan Traeger unterzeichnete am  Montag im Stationenpark der Imaginata Jena den Sponsoring-Vertrag gemeinsam mit Heidrun Jänchen, Vorsitzende des Vorstands der Imaginata e.V. – beide mit einer ganz besonderen Brille vor den Augen.

Der Jenoptik-Vorstandsvorsitzende Stefan Traeger unterzeichnete am Montag im Stationenpark der Imaginata Jena den Sponsoring-Vertrag gemeinsam mit Heidrun Jänchen, Vorsitzende des Vorstands der Imaginata e.V. – beide mit einer ganz besonderen Brille vor den Augen.

Foto: Ulrike Kern

25 Jahre lang unterstütze die Heidehof-Stiftung mit Sitz in Stuttgart großzügig und beständig das Jenaer Experimentarium Imaginata. Doch mittlerweile ist es auf beiden Seiten in der Führungsebene zu einem Generationenwechsel gekommen und die Stiftung hat sich entschlossen, eher Projekte in der eigenen Region zu fördern und ihre Unterstützung für Jena bis Ende 2020 auslaufen zu lassen. Das daraus resultierende Finanzierungsloch hatte die neue Vorstandsvorsitzende des Imaginata e.V., Heidrun Jänchen, und deren Geschäftsführerin Ramona Völkel eine lange Zeit umgetrieben. Doch gestern konnte mit dem neuen Hauptsponsor, der Jenoptik AG, ein Sponsorenvertrag für die kommenden drei Jahre unterzeichnet werden.

Über die Höhe sprach sich der Vorstandsvorsitzende von Jenoptik, Stefan Traeger, nicht aus, versicherte allerdings, dass es sich um eine beträchtliche Summe handeln würde.

Die sichert der Imaginata erneut einen finanziellen Freiraum, um die Vielzahl der Experimente, Veranstaltungen und Angebote zur wissenschaftlichen Bildung zu erhalten. Denn tatsächlich wird das riesige Gelände des einstigen Umspannwerkes in Jena mit seinen denkmalgeschützten Gebäuden, mit all den neuen Projekten, seinem großen Stationenpark und neuerdings auch Gemüsebeeten im Freien von einem gemeinnützigen Verein gemanagt. Eine halbe Million Euro jährlich braucht dieser für den Erhalt – die Hälfte davon wird über Eigeneinnahmen eingespielt.

Entsprechend erleichtert zeigte sich gestern die Vorstandsvorsitzende. Man passe gut zueinander versicherte auch Stefan Traeger. Die Philosophie der Imaginata biete viele Anknüpfungspunkte zu den Zielen und Schwerpunkten des gesellschaftlichen Engagements der Jenoptik: „Wir wollen dazu beitragen, dass die Imaginata weiterhin ein kreativer Bildungspartner in Thüringen ist. Dabei geht es nicht allein um finanzielle Förderung. Wir wollen eine Partnerschaft aufbauen, die uns gemeinsam voranbringt. Kreativität, Innovation und Naturwissenschaften sind auch für uns Grundsteine der Weiterentwicklung.“ Gemeinsam wolle man noch mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit herstellen und Schüler und Familien aus einem größeren Umkreis an diesen einzigartigen Ort locken.