Ilm-Kreis: Von Graffity bis Basteln beim Aktivtag des Kreisjugendrings

Ilmenau  Zahlreiche Vereine und Institutionen stellten auf dem Terrain des Schülerfreizeitzentrums in Ilmenau ein kunterbuntes Angebot auf die Beine.

Beim Kinder-und Jugendaktivtag im Schülerfreizeitzentrum Ilmenau hämmert Peer Ole (9) am Stand des Tierheims Ilmenau ein Vogelhaus zusammen.

Foto: Andreas Heckel

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Zu einem Kinder-und Jugendaktivtag hatten der Kreisjugendring sowie der Kinder-und Jugendbeirat der Stadt Ilmenau in das Schülerfreizeitzentrum (SFZ) eingeladen. Zahlreiche Sportvereine und Gruppen stellten bei Spiel und Spaß ihre Angebote vor.

Das Projekt „Vier – Vielfalt erleben“ möchte zugewanderten Kindern den Kontakt zu lokalen Sportvereinen erleichtern. Die Kinder buken bei ihnen Waffeln und verteilten sie gegen einen kleine Spende.

Das Jugendhaus „Schatoh“ hatte zwischen zwei Bäumen im Park Folie gespannt. Mit Sprühdosen bewaffnet konnten sich die Kinder dann als Graffiti-Künstler versuchen. Nistkästen für die geflügelten Zaungäste wurden dagegen beim Tierheim zusammen genagelt. Wer sein Werk nicht mitnehmen wollte, überließ es dem Naturschutzbund Deutschland. Windmühlen und Bügelbilder wurden beim Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands gebastelt.

Für geschminkte Gesichter sorgte der offene Kinder-und Jugendtreff. Die Ilmenauer Handballer des HV 55 waren mit einer Torwand vertreten. Alexandra Horoljow vom Eissportclub Ilmenau hatte es bei strahlendem Sonnenschein nicht leicht. In Eishockey-Kleidung bewachte sie das Hockey-Tor. Bei den Christlichen Pfadfindern wurden Tröten aus Naturmaterialien gebastelt. Der Boxclub Fortuna Ilmenau ließ die Fäuste fliegen. Zur Abkühlung gab es Wassereis bei der Jungen Union und Smoothies bei den Jusos. Die Landesverkehrswacht hatte einen Fahrradsimulator und einen Rollerparcours aufgebaut.

Im Freien und an acht Brettern im SFZ durfte mit dem Schachverein Schach gespielt werden. In den neuen Räumen des SFZ wurde auch getöpfert. Es wurden einfache Segelflieger gebaut. Die Technische Universität rückte mit Computern an, die voll gestopft waren mit Sensoren. Temperatur und Feuchtigkeit in einem Blumentopf messen und das Ganze auch programmieren, war dort die Aufgabe. Fossilien waren bei Martin Huneck zu bewundern. Und bei den Funkern im SFZ wurde fleißig gemorst.

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