Digitale Museumsführer fürs Schloss Sondershausen

Sondershausen.  Einen Teil der Kosten, die die Stadt Sondershausen zum Neustart des Schlossmuseums nach Corona aufgebracht hat, übernimmt das Land.

Corona-Krise: Seit dem 28. April hat das Schlossmuseum in Sondershausen nach fast anderthalb Monaten Schließung wieder geöffnet. Die Hygienevorschriften und Abstandsregelungen werden umgesetzt.

Corona-Krise: Seit dem 28. April hat das Schlossmuseum in Sondershausen nach fast anderthalb Monaten Schließung wieder geöffnet. Die Hygienevorschriften und Abstandsregelungen werden umgesetzt.

Foto: Sibylle Klepzig

Um das Schlossmuseum für Besucher nach der coronabedingten Schließung im Frühjahr wieder zugänglich zu machen, hat die Stadtverwaltung in Technik und Hygienemaßnahmen investiert. Audioguides seien angeschafft worden, ebenso flexible Absperrhilfen zur Besucherlenkungen, Spuckschutz im Kassenbereich, Schilder mit Sicherheitshinweisen, Masken und Desinfektionsspender, sagt die Leiterin der Stabsstelle Kultur und Tourismus, Claudia Langhammer. Mit Hilfe eines Förderprogramms des Landes konnten die Maßnahmen gefördert werden. 90 Prozent der rund 20.000 Euro hohen Kosten seien so getragen worden. Der außerplanmäßigen Ausgabe stimmte der Hauptausschuss zu. Die Eigenanteile wurden anderweitig eingespart, beispielsweise durch geringere Kosten für die Klimatechnik der Goldenen Kutsche.