Klassiknacht im Zoopark mit vielfältigem Programm

Zur Klassiknacht im Zoopark lud ein vielfältiges Programm zum Schlendern und Entspannen auf den Roten Berg ein. 3700 Besucher kamen, um Musik und tropische Abendstimmung zu genießen

Tierpflegerin Susanne Meyer flaniert mit Papagei Amadeus. Fotos: Marco Schmidt

Tierpflegerin Susanne Meyer flaniert mit Papagei Amadeus. Fotos: Marco Schmidt

Foto: zgt

Erfurt. Klaviermusik bei den Affen und Bisons? Jazz bei den Nashörnern? Der Zoopark Erfurt lud am Samstag zur Klassiknacht ein. Auch in diesem Jahr gab es ein vielfältiges Programm für einen klassischen Abend. Auf zwei Hauptbühnen und acht weiteren Veranstaltungsorten unterhielten unterschiedliche Künstler über 3700 Besucher auf dem Roten Berg. Menschen jeder Altersklasse kamen, um die romantische tropische Abendstimmung und die Klänge von Klassik, Jazz und Pop zu genießen.

Bereits im dritten Jahr findet die Klassiknacht des Zooparks statt. Das Ambiente sei geblieben, das Programm jedoch verändert worden, sagte Thomas Kölpin, Direktor des Zooparks. Highlights, die man nicht verpassen dürfe, seien Felix Reuter und die Feuershow der Künstlergruppe "Inflammati".

Der Pianist und Entertainer Felix Reuter experimentierte in seiner Show unter anderem mit Stücken von Bach, Chopin und Beethoven. In barocken Kostümen und zu Klängen von Vivaldi bis Coldplay zeigten die zwei Artisten von "Inflammati" ihre feurigen Jonglierkünste.

Das Salonorchester Erfurt zog mit ruhigen bis temperamentvollen, aber vor allem internationalen Stücken viele Besucher auf die Festwiese. Am Ende ihres Auftritts verabschiedete sich das Orchester um Tenor Lee mit dem berührenden Stück "Time to say goodbye". Krönender Abschluss der Klassiknacht bildete das Feuerwerk auf der Festwiese, welches von klassischer Musik begleitet wurde.

Insgesamt sei es, im Vergleich zur Tropennacht, eine ruhige Veranstaltung, die zum Flanieren in romantischer Abendstimmung einlade, sagte Kölpin. Besonders die Atmosphäre an einer der acht kleinen Bühnen begeistere die Menschen. So beispielsweise der Didgeridoo-Spieler Peter Usbeck, der neben den musikalischen Einlagen auch sein Instrument und die besondere Atemtechnik, die er zum Spielen braucht, erklärte. "Das warme Wetter, die Kängurus und die urigen Klänge des Didgeridoos machen eine kleine Reise nach Australien möglich", sagte Kölpin.

Mit Keyboard und Saxofon luden dagegen "Bacharts" von und mit Steven Tailor an einem lauschigen Plätzchen zu ruhigem Jazz ein und boten ein fast privates Konzert. Die klassischen Querflöten-Klänge des Trios "Flautissmo" konnten hingegen auch die Nashörner des Zooparks genießen.

Die romantische Atmosphäre wurde mit der Dämmerung besonders durch die passive Beleuchtung untermalt. Die vier Leuchtkegel auf der Festwiese schafften ein besonderes Licht und begeisterten durch ihr weiches Material und die wechselnden Farben besonders die Kinder.

Wer die Klassiknacht verpasst hat, bekommt am kommenden Samstag, dem 25. August, erneut die Chance. Ab 18 Uhr werden dann erneut Besucher zur Klassiknacht im Zoopark Erfurt empfangen.