Erfurter schreibt Erstlingsroman über Verwandten

Erfurt.  Der Autor Frederic Schulz hat am Dienstagabend seinen Debütroman mit dem Titel „Eugen“ in der Erfurter Buchhandlung Kleingedrucktes vorgestellt.

Frederic Schulz (rechts) im Gespräch mit Moderator Máté Sólyom-Nagy vom Theater Erfurt bei der Lesung in der Buchhandlung Kleingedrucktes.

Frederic Schulz (rechts) im Gespräch mit Moderator Máté Sólyom-Nagy vom Theater Erfurt bei der Lesung in der Buchhandlung Kleingedrucktes.

Foto: Kraja Warkus

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Über einen fernen Verwandten mit dem Namen Eugen Schnepple hat Frederic Schulz jüngst seinen Debütroman geschrieben. Nun hat der Erfurter Autor das Werk in der Buchhandlung Kleingedrucktes vor ausgewähltem Publikum präsentiert. Aufgewachsen in der baden-württembergischen Provinz, beginnt auch die Erzählung im Heilbronner Land und endet im Berlin der 20er-Jahre. Schulz zeichnet die fiktive Biografie eines Menschen, der versucht, aus der Mittelmäßigkeit einer süddeutschen Kleinstadt auszubrechen, um sein Glück in den großen Theaterhäusern in Berlin zu finden, darin jedoch scheitert. In teils absurden Situationen entsteht das Bild einer fragilen Figur, die dem Leser dennoch nicht als Verlierer, sondern als selbstbestimmter Freigeist erscheint. Von dem historischen Protagonisten sei indes wenig bekannt, lediglich drei Sätze, betont Frederic Schulz. Mit dem Roman wolle er seinem Verwandten wieder ein Gesicht geben.

„Eugen – Der Weltstar. Der keiner wurde.“, Proof Druck- und Medienproduktion Erfurt, 10 Euro

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