Grüße aus der neuen Welt in Gotha

Die Thüringen-Philharmonie Gotha-Eisenach gibt am Donnerstag ein neues Konzert.

Markus Huber, Chefdirigent der Thüringen-Philharmonie Gotha-Eisenach

Markus Huber, Chefdirigent der Thüringen-Philharmonie Gotha-Eisenach

Foto: Rainer Aschenbrenner

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Grüße aus der Neuen Welt bringt die Thüringen-Philharmonie Gotha-Eisenach beim Sinfoniekonzert am 14. November um 20 Uhr im Kulturhaus Gotha mit. Die Reise nach Amerika führt von der Suche nach einer nationalen Musikkultur im späten 19. Jahrhundert zur Entwicklung des Hollywood-Sounds. Die 9. Sinfonie von Antonín Dvořák steht namensgebend für das Programm: Der böhmische Komponist war 1892 an das neu gegründete Nationalkonservatorium in New York berufen – mit dem gezielten Auftrag, ein amerikanisches Klangidiom zu entwickeln. Dvořák betrieb eifrig Feldforschung, doch was er dem amerikanischen Publikum als „Sinfonie aus der Neuen Welt“ präsentierte, wurde wohl eher sein reifstes böhmisches Orchesterwerk.

Weiter kam Erich Wolfgang Korngold, der bereits eine veritable Karriere als Opernkomponist hinter sich hatte, als er 1934 erstmals in die Neue Welt reiste. 1938 entschied sich der Jude Korngold angesichts der politischen Situation in Deutschland ganz für Amerika. In der Zeit entstand sein Violinkonzert, in dem er zahlreiche Melodien aus seinen Filmmusiken verarbeitete. Als Solist ist dabei Linus Roth zu hören.

Als Eröffnungsstück hat das Orchester eine Filmmusik von Nino Rota zu Zeffirellis Shakespeare-Film „Romeo and Juliet“ aus dem Jahr 1968 im Gepäck. Der skandalumwitterte Streifen wurde nicht zuletzt durch Rotas Musik ein internationaler Erfolg. Am Pult steht Chefdirigent Markus Huber.

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