Loh-Orchester spielt Sinfoniekonzert am 19. September in Sondershausen

Sondershausen.  Unter Leitung von Generalmusikdirektor Michael Helmrath werden Kompositionen von Debussy, Sibelius und Dvořák gespielt.

Der Auftritt des Loh-Orchesters im Haus der Kunst nach langer Pause am 5. September.

Der Auftritt des Loh-Orchesters im Haus der Kunst nach langer Pause am 5. September.

Foto: Archivfoto: Christoph Vogel

Das Loh-Orchester lädt nach seinem ersten Sinfoniekonzert „Vorwiegend heiter" am vergangenen Samstag zum 2. Sinfoniekonzert „Tanz und Tränen“ am Samstag, 19. September, ab 20 Uhr ins Haus der Kunst ein. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Michael Helmrath werden Kompositionen von Claude Debussy, Jean Sibelius und Antonín Dvořák zu erleben sein.

Erst nachdem Debussy seinen Durchbruch mit der Oper „Pelleas et Melisande“ geschafft hatte, konnten sich auch Werke wie die „Petite Suite“ für Klavier zu vier Händen durchsetzen, die in den verschiedensten Bearbeitungen eines seiner bekanntesten Werken wurde. Vor allem die letzten beiden Sätze „Menuet“ und „Ballet“ verbreiten ein tänzerisches Flair. Vorher herrschen typisch impressionistische Melancholie und zeitvergessenes Dahinschweben vor.

Jean Sibelius‘ „Valse triste“ op. 44 ist eine seiner bekanntesten Kompositionen. Auf den ersten Blick könnten die mit den Worten „Valse“ (Walzer, ein Ausdruck rauschender Lebensfreude) und „triste“ (Traurigkeit, Tristesse) verbundenen Inhalte kaum gegensätzlicher sein. Gerade der spannungsvolle Gegensatz von Freud und Leid macht aber diese Musik aus und zog sich auch durch Sibelius‘ Leben. Für den Walzer und die anderen drei Stücke des Programms entwickelte Sibelius Material seiner Schauspielmusik „Kuolema“ („Tod“) zu Konzertstücken weiter, die seine Naturverbundenheit und Schwermut transportieren.

Dvořáks „Slawische Tänze“ trocknen dann die Tränen und versprühen pure Lebenslust. Der Komponist Andreas N. Tarkmann suchte sich aus Dvořáks zwei Sammlungen drei Tänze für seine Bearbeitung heraus, wobei er den Charakter der Werke unterstreicht.

Das Konzert findet im Rahmen eines für Besucher und Musiker geltenden Hygienekonzeptes statt.

Weitere Informationen und Karten unter Telefon: 03631/ 98 3452, im Netz unter: theater-nordhausen.de und schlossfestspiele-sondershausen.de