Bewohner geraten in Streit - Erneut Auseinandersetzung auf dem Suhler Friedberg

red
In der vergangenen Nacht ist es in der Erstaufnahmestelle in Suhl bereits zum zweiten Mal hintereinander zu Ausschreitungen unter den Bewohnern gekommen.

In der vergangenen Nacht ist es in der Erstaufnahmestelle in Suhl bereits zum zweiten Mal hintereinander zu Ausschreitungen unter den Bewohnern gekommen.

Suhl.  Nachdem die Polizei bereits am Dienstag zu einem Großeinsatz auf den Suhler Friedberg ausrücken musste, ist es nur einen Tag später erneut zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen.

Zu einem größeren Polizeieinsatz ist es am Mittwoch kurz vor Mitternacht in der Erstaufnahmeeinrichtung auf dem Suhler Friedberg gekommen.

Laut Landespolizeiinspektion Suhl gerieten zwei Männer in Streit und schlugen sich gegenseitig. Während die Polizei den Disput schlichtete, kam es zu tumultartigen Szenen und Solidarisierungseffekten. Dabei wurde ein Polizist angegriffen, der sich mit Pfefferspray wehrte. Zeitgleich wurde in zwei Häusern der Brandmelder ausgelöst. Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es tatsächlich brannte, mussten die Gebäude evakuiert werden. Dabei wiederum kam es innerhalb einer Gruppe von etwa 100 Personen, die sich vor dem Haus versammelten, zu weiteren, z.T. tätlichen Auseinandersetzungen.

Beamte aus Hildburghausen, Meiningen, von der Autobahnpolizeistation und aus Gera brachten die Lage schließlich unter Kontrolle. Drei Männer wurden in Gewahrsam genommen. Nachdem die Feuerwehr die Gebäude überprüft hatte und kein Brand festgestellt werden konnten, durften die Bewohner zurück in ihre Zimmer. Die Ermittlungen zum Gesamtgeschehen dauern gegenwärtig an.

Bei einem Feuerwehreinsatz in der Erstaufnahmeeinrichtung war es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bereits zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. Mindestens zwei Menschen seien dabei verletzt worden.

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