Flugzeug und Helikopter auf Mallorca abgestürzt: Sieben Tote

Palma  Auf Mallorca sind ein Leichtflugzeug und ein Hubschrauber kollidiert. Sieben Menschen starben. Möglicherweise sind Deutsche darunter.

Dieses von der Feuerwehr der Balearen zur Verfügung gestellte Bild, zeigt das Wrack eines Flugzeugs bei Inca in Palma de Mallorca. Beim Zusammenstoß eines Hubschraubers mit einem Kleinflugzeug auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca sind am Sonntag fünf Menschen ums Leben gekommen. Zwei der Opfer seien Insassen des Flugzeugs gewesen, drei - darunter ein Minderjähriger - hätten sich in dem Helikopter befunden, berichteten spanische Medien unter Berufung auf die Einsatzkräfte.

Dieses von der Feuerwehr der Balearen zur Verfügung gestellte Bild, zeigt das Wrack eines Flugzeugs bei Inca in Palma de Mallorca. Beim Zusammenstoß eines Hubschraubers mit einem Kleinflugzeug auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca sind am Sonntag fünf Menschen ums Leben gekommen. Zwei der Opfer seien Insassen des Flugzeugs gewesen, drei - darunter ein Minderjähriger - hätten sich in dem Helikopter befunden, berichteten spanische Medien unter Berufung auf die Einsatzkräfte.

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Sieben Tote – das ist nach offiziellen Angaben die tragische Bilanz eines Unglücks über der spanischen Urlaubsinsel Mallorca. Den Angaben der Balearen-Regierung zufolge waren ein Ultraleichtflugzeug und ein Hubschrauber nahe der mallorquinischen Stadt Inca kollidiert.

Bei den Insassen des Helikopters könne es sich „möglicherweise“ um Deutsche handeln, schrieb das örtliche Ministerium für öffentliche Verwaltung ebenfalls auf Twitter.

Zwei der Opfer seien die Insassen des Flugzeugs gewesen – vermutlich Spanier –, die fünf anderen seien ein Elternpaar mit zwei Kindern und der Pilot des Hubschraubers gewesen, berichtete die Balearen-Regierung.

Deutsche Firma bestätigt Hubschrauber-Absturz auf Mallorca

Das deutsche Unternehmen Rotorflug Helicopters bestätigte am Sonntagabend den Absturz eines ihrer Hubschrauber auf Mallorca. „Die Unfallursache ist noch völlig unklar“, erklärte die Firma mit Hauptsitz in Friedrichsdorf bei Frankfurt/Main in einer Pressemitteilung am Abend. „Das Luftfahrt-Bundesamt sowie das Bundesamt für Flugunfalluntersuchung wurden bereits durch die Rotorflug informiert. Die Behörden nehmen die Ermittlungen auf.“

In Spanien seien „die örtlichen Behörden eingeschaltet und haben die Unfallstelle abgesperrt“, hieß es weiter. Über die Insassen des Hubschraubers teilte die Firma zunächst nichts mit.

Die Nachrichtenseite „Diario de Mallorca“ berichtete, dass das Ultraleichtflugzeug und der Hubschrauber gegen 13.35 Uhr zusammenstießen. Fünf Todesopfer waren schnell gefunden worden, die Einsatzkräfte hatten nach den zwei Vermissten gesucht.

Mallorcas Polizei ermittelt nach Kollision in der Luft

Die Ursache des Unglücks ist noch unklar. Ebenso unklar sei zurzeit noch, woher die Toten stammen, sagte Sebastià Oriol, Dezernent für Sicherheit der Gemeinde Inca, dem Lokalsender IB3.

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez schrieb auf Twitter: „Meine Solidarität und mein Beileid für die Familien der Opfer dieses tragischen Unfalls.“

Flugzeugabsturz auf Mallorca: Ärzte konnten nichts mehr tun

Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz, da die Fluggeräte nach der Kollision in Flammen aufgegangen waren. Wrackteile des Helikopters lagen auf einer alten Landstraße, das Kleinflugzeug stürzte auf das Gelände einer Finca, wie Sicherheitsdezernent Oriol erklärte.

Unter den Bewohnern der Region herrsche Bestürzung, berichtete das „Diario de Mallorca“. Ein Mann berichtete von einem „schrecklichen Knall“. Augenzeugen seien mit eigenem Gerät zur Unglücksstelle gelaufen und hätten begonnen, die Flammen zu löschen, bevor die Rettungsdienste eintrafen. Zur Unfallstelle geeilte Ärzteteams hätten aber nichts mehr für die Verunglückten tun können.

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