Geisterfahrerunfall: Opferzahl erhöht sich auf zwölf

Arnstadt.  Nach den Unfällen vom Mittwoch auf der Autobahn zwischen Erfurt und Arnstadt prüft die Polizei, ob der 80 Jahre alte Verursacher fahrtüchtig ist.

Polizisten und Sachverständige untersuchen das Auto des Geisterfahrers, eines 80 Jahre alten Mannes.

Polizisten und Sachverständige untersuchen das Auto des Geisterfahrers, eines 80 Jahre alten Mannes.

Foto: Ralf Ehrlich

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Die Zahl der Verletzten bei den Unfällen, die ein Geisterfahrer am Mittwochnachmittag verursacht hat, ist auf zwölf gestiegen. In ersten Meldungen hatte die Polizei von neun verletzten Menschen gesprochen.

Zum Unfallverursacher teilte die Polizei am Donnerstagvormittag mit, es handele sich um einen 80 Jahre alten Mann. Im Rahmen der Ermittlungen gehe es auch um die grundsätzliche Fahrtüchtigkeit des Mannes. Er sei mit einem BMW kurz vor 14 Uhr die Autobahn 71 zwischen Parkplatz Erfurter Becken und der Anschlussstelle Arnstadt-Nord in verkehrter Richtung gefahren. Auf diese Strecke habe er insgesamt fünf Unfälle verursacht. Die ersten drei zwischen Erfurter Kreuz und Erfurt-Bindersleben. Hier seien fünf Fahrzeuge verunfallt, die dem entgegenkommenden BMW auswichen.

Der BMW-Fahrer habe seine Fahrt fortgesetzt in Richtung Süden. Ein Lastwagen und ein Kleintransporter mussten ausweichen und verunfallten ebenfalls. Zwischen Erfurter Kreuz und Arnstadt-Nord sei es zu der Kollision mit sechs beteiligten Fahrzeugen gekommen, darunter das Auto des Geisterfahrers. Hierbei wurden laut Polizei neun Menschen verletzt, drei davon schwer, auch der 80-Jährige.

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