Bewohner können sich retten: Haus in Kölleda nach Brand unbewohnbar

Kölleda.  Zwei Bewohner können sich unverletzt ins Freie retten. Die Brandursache ist vermutlich ein technischer Defekt.

Ein Einfamilienhaus brannte am Morgen des 10. Dezember in Kölleda.

Ein Einfamilienhaus brannte am Morgen des 10. Dezember in Kölleda.

Foto: Feuerwehr Kölleda

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An einem Einfamilienhaus im Naumburger Weg in Kölleda brach am frühen Dienstagmorgen, gegen 4.30 Uhr, ein Brand aus. Das Feuer hatte die Fassade an einer Gebäudeseite voll erfasst und auch auf den Balkon übergegriffen, im Innenbereich war insbesondere das Wohnzimmer stark betroffen, informierte Wehrführer Sven Schröder auf Nachfrage der Thüringer Allgemeine.

Zwei Bewohner des Hauses hatten im Obergeschoss geschlafen, als sie von der Geräuschentwicklung durch das Feuer geweckt wurden. Sie versuchten noch, die Flammen selbst zu löschen, was aber nicht gelang. Sie konnten sich jedoch unverletzt ins Freie retten.

Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Einsatzleitdienst alarmiert

27 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Kölleda, Burgwenden/Großmonra und Backleben sowie 13 aus Buttstädt bekämpften das Feuer, bilanzierte der Wehrführer. Auch der Rettungsdienst, die Polizei und der Einsatzleitdienst waren wegen des brennenden Einfamilienhauses in Kölleda alarmiert worden, teilte Kreisbrandinspektor Robin Klube auf TA-Nachfrage mit.

Die Drehleiter konnte aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht eingesetzt werden. Die Löschmaßnahmen wurden durch drei Angriffstrupps im Innenangriff unter schwerem Atemschutz durchgeführt. Gegen 5 Uhr hatten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle und gegen 5.30 Uhr gelöscht. Nach erfolgten Restlöscharbeiten wurde die Einsatzstelle gegen 7.30 Uhr an die Polizei für weitere Ermittlungsarbeiten übergeben.

Sachschaden auf 150.000 Euro geschätzt

Die Ursache für den Brand konnte bisher noch nicht eindeutig geklärt werden, die Kripo hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen, informierte die Polizei. Vermutlich sei eine defekte Elektroanlage im Wohnzimmer in Brand geraten. Glücklicherweise seien die Bewohner unverletzt geblieben, sie wurden durch den Rettungsdienst betreut. Der Sachschaden ist jedoch beträchtlich, dieser wird laut Polizei auf 150.000 Euro geschätzt. Das Haus ist unbewohnbar. Das Innere des Gebäudes ist vollkommen verrußt, das am schlimmsten betroffene Wohnzimmer muss wohl komplett saniert werden.

Im Einsatz waren insgesamt zehn Löschfahrzeuge und mehr als 45 Personen. Ein großer Dank gelte all den ehrenamtlichen Einsatzkräften für die gezeigte Einsatzbereitschaft, betonte Robin Klube.

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