MAG 2019 lockt Youtuber, Gamer und Cosplayer nach Erfurt

Erfurt  Thüringen will das Potenzial der Computerspielbranche stärker fördern. Ein Fachkongress soll das Konzept der „MAG“ weiter aufwerten.

In Thüringen gibt es in den Bereichen Softwareentwicklung, eSport, Gaming, Spieleentwickler, Spielepublishing und Spielevertrieb knapp 350 Unternehmen mit etwa 4000 Beschäftigten. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa

In Thüringen gibt es in den Bereichen Softwareentwicklung, eSport, Gaming, Spieleentwickler, Spielepublishing und Spielevertrieb knapp 350 Unternehmen mit etwa 4000 Beschäftigten. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa

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Anfang Oktober wird es auf der Erfurter Messe wieder bunt und quirlig. Fantasiefiguren aus Fleisch und Blut scheinen gerade japanischen Comics entstiegen. Manch ein Besucher klebt mehr an seinem Smartphone, als sich für das Trieben um ihn herum zu interessieren.

Doch der erste Eindruck täuscht, denn das Smartphone ist genauso integraler Bestandteil des Konzepts der „Mag“ genannten Veranstaltung wie die kostümierten Besucher. Diese nennen sich übrigens Cosplayer und sind in die Rollen ihrer Spiele-oder Comic-Helden geschlüpft.

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In Erfurt treffen einmal im Jahr Influencer, also Internetstars, Spieleentwickler, Cosplayer, Künstler und Internetdarsteller zusammen. Die Computerspieleindustrie zeigt ihre neuesten Projekte und das Publikum kann alles anfassen und testen.

Im zweiten Jahr der Mag soll das Treffen all der unterschiedlichen Szenen aus virtueller und realer Welt noch durch eine Fachtagung ergänzt werden, sagte Thüringens Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst am Montag dieser Zeitung. Thüringens Industrie und Wissenschaft sollen Gelegenheit haben, mit hochkarätigen Ausstellern und Experten der Szene ins Gespräch und ins Fachsimpeln zu kommen.

350 Unternehmen mit 4000 Beschäftigten

Im Freistaat gebe es in den Bereichen Softwareentwicklung, eSport, Gaming, Spieleentwickler, Spielepublishing und Spielevertrieb knapp 350 Unternehmen mit ca. 4000 Beschäftigten, erklärt die Staatssekretärin. Dieses Potenzial soll in den nächsten Jahren stärker gefördert werden. Denn hinter den Entwicklungen für Computerspiele stecke sehr viel mehr Knowhow.