Stadtrat beschließt neuen Standort für potenzielles Thermen-Hotel

Bad Frankenhausen.  Der Frankenhäuser Stadtrat hat für das potenzielle Thermen-Hotel einen neuen Standort beschlossen. Erste Gespräche mit einem Investor wurden bereits geführt.

Für den Hotelneubau in Bad Frankenhausen ist ein alternativer Standort gefunden worden. Wie der Stadtrat am Dienstag einstimmig beschloss, soll das Hotel hinter der Therme an der Stadtmauer gebaut werden.

Für den Hotelneubau in Bad Frankenhausen ist ein alternativer Standort gefunden worden. Wie der Stadtrat am Dienstag einstimmig beschloss, soll das Hotel hinter der Therme an der Stadtmauer gebaut werden.

Foto: Ingolf Gläser

Für das geplante neue Hotel in der Kurstadt hat sich der Stadtrat auf einen neuen Standort geeinigt. Der Neubau solle an der Kyffhäuser-Therme entstehen. Das hat am Dienstagabend der Stadtrat einstimmig beschlossen.

Der Grundsatzbeschluss des Stadtrates sieht ebenso einen kleineren Bau vor. Das Thermen-Hotel soll über rund 80 Zimmer verfügen und eine Mindestzertifizierung von drei Sternen plus haben. In die Konzepterstellung soll die Bevölkerung von Beginn an eingebunden werden. Mit einem potenziellen Investor habe es bereits Gespräche zu einem Thermenhotel gegeben. Das neue Hotelkonzept war entstanden. Im Oktober 2019 hatten die Bad Frankenhäuser .

Auch die Größe des geplanten Baus mit 120 Zimmern war auf Widerstand gestoßen. Grundsätzlich aber sei die Bevölkerung nicht gegen ein neues Hotel in der Kurstadt. Zudem sieht das Kurortentwicklungskonzept den Ausbau der Bettenkapazität in Bad Frankenhausen vor. Um den Gesundheitsstandort zu stärken, ist ein Hotelneubau an der Therme genannt, heißt es im Beschluss. Für die Attraktivitätssteigerung der Therme spiele es ebenso ein Rolle. Mit Fördermitteln soll der fünfte Bauabschnitt am Bad realisiert werden. Der Antrag sei gestellt. In Gesprächen mit dem Wirtschaftsministerium und der Thüringer Aufbaubank sei deutlich geworden, dass für dessen Umsetzung auch private Investitionen in Form eines Hotels erfolgen müssen, heißt es in der Begründung des Stadtratsbeschlusses.

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