240 Pakete aus Nordhausen für Kinder in Osteuropa

Nordhausen.  Lastwagen bringen die Spenden rechtzeitig vor Weihnachten in die Zielorte.

Michael Pendzialek von der Nordhäuser Jugendweihegemeinschaft übergibt die Spielzeugspenden an Doris Lang.

Michael Pendzialek von der Nordhäuser Jugendweihegemeinschaft übergibt die Spielzeugspenden an Doris Lang.

Foto: Mirjam Greilich

Mit kleinen Gesten große Freude schaffen – das sei der Gedanke hinter der Aktion „Kinder helfen Kindern“, die auch in diesem Jahr in ganz Deutschland stattfindet, erklärt Doris Lang, ehrenamtliche Leiterin des Helferkreises des Advent-Wohlfahrtswerkes (AWW). In Nordhausen wurden 240 Pakete mit Spielzeugen, Schulsachen und Hygieneartikeln für Kinder in Osteuropa gesammelt.

„Unser besonderer Dank gilt dem Nordhäuser Jugendsozialwerk“, betont Doris Lang. „Denn auch dieses Jahr wurde der größte Teil der Päckchen in deren Einrichtungen gesammelt und durch den Fahrdienst die Übergabe an die Hauptsammelstelle organisiert.“ Große Freude bereitete auch die Nordhäuser Jugendweihegemeinschaft, denn der Verein steuerte wieder viele Spielzeugspenden bei.

Die Eltern, Erzieher, Lehrer und Kinder haben liebevoll die Päckchen gepackt und oft noch schön verziert. Die Helfer in der Hauptsammelstelle haben die Päckchen zollgerecht kontrolliert. Am Mittwoch sind sie ins Zwischenlager nach Gera gebracht worden. Von dort starten in den nächsten Tagen die Lastwagen mit Tausenden Päckchen. Diese werden ins Zielland transportiert und dort in der Weihnachtszeit an Kinder in Not verteilt.

Die Aktion soll bei den Kindern in Deutschland Empathie für ihre Altersgenossen in Osteuropa wecken. „Wenn der Funke bei ihnen überspringt, werden ihr Denken und ihre Herzen geöffnet und ihre soziale Kompetenz gestärkt“, meint Doris Lang. Die Kinder lernen, Not zu sehen, Mitgefühl zu entwickeln und verantwortlich zu handeln, indem sie teilen. Gleichzeitig erleben sie die Freude und Dankbarkeit der Kinder, die ihre Pakete bekommen haben.

„Wir danken allen kleinen und großen Spendern und den vielen ehrenamtlichen Helfern für ihr tolles Engagement trotz der verschärften Hygieneauflagen in dieser Coronazeit“, betont Doris Lang.