Ambulanter Pflegedienst weiht seinen neuen Sitz in Ulla ein

Weimar  Die Diakonie-Sozialstation Weimar-Blankenhain hat ihre neuen Verwaltungsräume am Grunstedter Weg

Zur Einweihung der Diakonie-Sozialstation überreichte das Johannes-Falk-Bildungsinstitut ein Bildnis von Holzdorfer Pflegeschüler der 17b.

Zur Einweihung der Diakonie-Sozialstation überreichte das Johannes-Falk-Bildungsinstitut ein Bildnis von Holzdorfer Pflegeschüler der 17b.

Foto: Michael Baar

Der Umzug selbst liegt schon ein paar Wochen zurück – gestern ist der neue Verwaltungssitz der Diakonie Sozialstation Weimar-Blankenhain offiziell eingeweiht worden. Die neuen Räume befinden sich im ehemaligen Verwaltungssitz des Dehner-Gartenmarktes am Grunstedter Weg von Ulla.

Knapp 900 Menschen verlassen sich in Weimar und im Weimarer Land auf den Pflegedienst der Diakonie, der seit 28 Jahren von Gabriele König geleitet wird. „Unser Pflegedienst ist so stark gewachsen, dass die Räume am Mutterhaus auf dem Sophienhausgelände in Weimar nicht mehr ausreichten“, erinnert die Leiterin.

Das war 1991 noch anders. Zunächst in Gaberndorf, später in Tannroda und Weimar hatte sie Außenstellen, bis die Sozialstation in Weimar konzentriert wurde. Die Stadt Blankenhain im Namen ist eher ein Bekenntnis dazu, dass die Diakonie-Sozialstation ihren Pflegebereich auch bis in den Süden des Kreises versteht. Zudem kümmert sich ein Pflegeteam natürlich auch um den Nordkreis.

Die 202 Mitarbeiterinnen des Pflegedienstes sehen den neuen Verwaltungssitz meist nur zu Dienstberatungen. Dann aber haben die insgesamt 110 Fahrzeuge genügend Parkflächen zur Verfügung. An den Angeboten für Pflege und Betreuung ändert der Umzug nichts. Die Teams um Pflegedienstleiter Sebastian Fiedler kümmern sich um hilfebedürftige Menschen, die durch Alter, Krankheit oder andere Umstände pflegebedürftig geworden sind. Oft sind keine helfenden Angehörigen da oder sie sind selbst mit der Situation überfordert.

Die ambulanten Angebote sollen dafür sorgen, dass die Menschen weiter ein selbstbestimmtes Leben im vertrauten häuslichen Umfeld führen können, auch wenn sie auf medizinische, pflegerische oder sozial-betreuerische Hilfe angewiesen sind. Die Diakonie-Sozialstation will zudem Knotenpunkt für vielfältige Aktivitäten und Hilfsangebote sein. Auch Zusatzleistungen werden übernommen, die mit den Kassen nicht abgerechnet, sondern privat in Rechnung gestellt werden.

Zur Einweihung hatte die Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein am Freitag Geschäftspartner, Freude, Mitarbeiter und Pflegekunden eingeladen. Bläserklänge des Steinbergquartetts, eine Andacht mit Sophienhausrektor Axel Kramme und Lieder mit Dirk Marschall gaben der Einweihung nach den Grußworten von Stiftungs-Geschäftsführer Klaus Scholtissek einen feierlichen Charakter. Gabriele König ließ es sich nicht nehmen, auch die Fahne der Diakoniestiftung am Grunstedter Weg aufzuziehen. Am Abend schloss sich ein Mitarbeiterfest an.

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